Debüt beim Giro d’Italia: Rad-Ass Felix Gall und die Arschkarte

Debüt beim Giro d’Italia: Rad-Ass Felix Gall und die Arschkarte
Gall bestreitet seine erste mehrwöchige Rundfahrt. Der Osttiroler braucht genügend Schlaf, die richtige Ernährung und gesundes Sitzfleisch.

Die größten Sorgen bereitet Felix Gall beim Giro d’Italia sein Hinterteil. Für alle anderen körperlichen Beschwerden gibt’s Mittelchen und Methoden, aber sobald einmal der Po zwickt und das stundenlange Sitzen auf dem Sattel zur Tortur wird, ist guter Rat teuer.

Wen solcherlei Probleme plagen, der hat bei einer dreiwöchigen Rundfahrt wie dem Giro d’Italia sprichwörtlich die Arschkarte gezogen. "Das ist bei uns einfach der sensibelste Bereich", erklärt Giro-Debütant Felix Gall. "Den Hintern kannst du nicht wirklich trainieren. Und Hornhaut kriegt man dort halt leider auch keine."

Fahrt ins Blaue

Der 24-Jährige Osttiroler hilft sich mit Heilsalben weiter, er hat auch schon die verschiedensten Sattelvarianten getestet. "Du musst die Form finden, die am besten zu deinem Sitzknochen passt", sagt der Juniorenweltmeister von 2015. Nicht nur wegen der Problemzone Po ist dieser Giro für den jungen Profi der französischen AG2R-Mannschaft eine Fahrt ins Ungewisse.

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