© Caroline Kaltenreiner

Reise
07/25/2019

Diese Naturgewalt müssen Sie in Island unbedingt besuchen

Als TLC in ihrem Hit "Don't go chasing waterfalls" gesungen haben, waren Sie garantiert nie in Island.

von Caroline Kaltenreiner

Die Wasserfälle in Island prägen das Landschaftsbild der Insel und gehören zu den Hauptattraktionen im Land. Der Morsárfoss etwa ist mit einer Fallhöhe von 227,3  Metern der höchste. Entdeckt wurde er aber erst 2007 - davor galt der Glymur (196 Meter) als Nummer eins. Wegen seiner geringen Wassermenge kann besonders bei starken Winden das ganze Wasser des Bjarnafoss verweht werden. Der wasserreichste ist der Urriðafoss. Der Dettifoss hingegen gilt als mächtigster Wasserfall des Landes. Und beim Seljalandsfoss kann man sogar auf die Hinterseite der Wasserwand blicken.

Ein anderer ist der Skógafoss.

Schon vom Parkplatz aus ist der schöne Regenbogen zu sehen, der sich über die sattgrünen Hügel legt, von denen der Skógafoss sechzig Meter in die Tiefe rauscht. Hier bekommt das Wort Naturgewalt eine Bedeutung.

In der Höhle wartet ein Schatz

Je näher man kommt, desto mehr dröhnt die Kraft des stürzenden Wassers in den Ohren, der feine Sprühnebel legt sich auf die Haut. Islands große Wasserfälle besucht man am besten auch bei Sonnenschein mit dem Regenmantel, will man sich nähern. Das kann man beim Skógafoss auf drei Ebenen: Zum einen geht man einfach vom Parkplatz gerade aus und so nah dran, wie man sich traut. Je näher, desto größer die Chancen auf einen Schatz: Der Legende nach soll in der Höhle hinter dem Wasserfall eine Kiste mit Gold liegen – ein Faible für Sagen, Feen und Trolle haben die Isländer ohnehin.

Oder man geht rechts vom Wasserfall einen steilen Weg nach oben, dann kann man entweder etwa auf mittlerer Höhe Halt machen und ein Foto schießen, oder man steigt noch weiter hinauf zu einer Plattform, von der man auf die Fallkante sehen kann. Im besten Fall kommt man mit Fotos von allen drei Perspektiven nach Hause.

Der nahe Ort Skógar gilt übrigens als südlicher Zugang zum ewigen Eis des Eyjafjallajökull, der durch seinen Ausbruch 2010 den Flugverkehr erheblich einschränkte.

Top 3

  • Spezialitäten: Stockfisch, Rugbraud (Roggenbrot aus einer heißen Quelle), Snudur (Zimtschnecke)
  • Magische Orte: Bakkagerði (eine Residenz des Elfenkönigs), Dimmuborgir (versteinerte Trolle), Ásbyrgi (Elfenhauptstadt und kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Elfen)
  • Reykjavík: Hallgrimskirche, Konzerthaus Harpa, Isländisches Phallusmuseum