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Politik Inland
11/19/2021

Schallenberg zum Lockdown: "Es tut mir leid"

Bundeskanzler entschuldigt sich in der ZiB2 ausdrücklich bei allen Geimpften für mangelndes Krisenmanagement.

von Anita Staudacher

Nach Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein entschuldigte sich am Freitagabend auch Bundeskanzler Alexander Schallenberg für das mangelnde Corona-Krisenmanagement der Regierung. "Kein Krisenmanagement ist fehlerfrei. Aber ja, ich möchte mich entschuldigen: Bei jenen Menschen, die alles richtig gemacht haben. Es ist eine Zumutung, dass wir in der Situation sind",  sagte Schallenberg in der ZiB2. Nachsatz: "Es tut mir leid".

Der Lockdown sei ein Schritt gewesen, den er "schweren Herzens" gemacht habe. Immerhin hätten 65 Prozent der Österreicher "genau das getan, was sie tun hätten sollen". Für ihn selbst sei es nur "schwer erträglich", dass sie jetzt Opfer bringen müssten, weil sich nicht alle geimpft haben.

Es seien im Schulterschluss mit den Landeshauptleuten über Parteigrenzen hinweg schwere Abwägungsfragen getroffen worden.

Den Vorwurf, zu wenig getan zu haben, lässt der Kanzler aber nicht einfach auf sich sitzen. Er verweist auf die 3-G-Regel am Arbeitsmarkt und die 2-G-Regel für Ungeimpfte. "Wir hatten die Hoffnung, dass diese Maßnahme schneller und massiver wirken", so Schallenberg.

Lockdown-Ende?

Der Lockdown für Geimpfte werde fix am 12. Dezember enden. Was wenn die Welle nicht bricht? Schallenberg: "Wir versuchen, Kontakte auf ein Maximum zu reduzieren. Sehen wir zu, dass es der letzte Lockdown ist, den wir verhängen müssen". Garantieren wollte Schallenberg den Termin allerdings nicht. Wie lange Ungeimpfte im Lockdwon bleiben müssen, wollte der Kanzler ebenfalls nicht terminisieren.  "Wir haben da kein Enddatum". Seine Hoffnung sei, dass der Lockdown diesmal ausreiche.

Impfpflicht

"Wir haben zulange darauf vertraut, dass die Menschen selbst draufkommen, dass es besser ist, sich impfen zu lassen", verteidigt Schallenberg die für Februar 2022 angekündigte angekündigte Impfpflicht. Eine Impfpflicht sei ein tiefgreifender Einschnitt, der eine Ausnahme bleiben soll. Ab welchen Alter die Impfpflicht gilt  und welche Strafen es geben soll, konnte  Schallenberg nicht beantworten. Er verwies auf die Experten, die das erst ausarbeiten müssten.

Schule

Grundsätzlich bestehe Präsenzunterricht, die Schulen blieben im Lockdown offen,stellte der Kanzler klar.  "Die Eltern wissen am besten, was für ihre Kinder am besten ist". Die Schule sei ob der viele Tests grundsätzlich ein sicherer Ort, jedoch gebe es auch ein gewisses Infektionsgeschehen.

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