Politik Inland
05/31/2019

Grüne: Rudi Anschober lässt Spitzenkandidatur offen

Es gebe einen Pakt, dass derzeit niemand "ja oder nein in der Öffentlichkeit" sage, meinte Anschober.

Die Grüne Wirtschaft Oberösterreich hat sich am Freitag "ganz klar" für Landesrat Rudi Anschober als Spitzenkandidat der Grünen für die Nationalratswahl ausgesprochen. Der Angesprochene wollte sich in einer Pressekonferenz in Linz zu einem möglichen Antreten nicht Äußern. Die Grünen hätten "paktiert", dass derzeit "niemand ja oder nein in der Öffentlichkeit sagt".

Grüner Fahrplan auf Schiene

Derzeit werde auf Bundesebene der Fahrplan fixiert. Wegen des Ausscheidens aus dem Nationalrat nach der vergangenen Wahl dürfe man "nicht vergessen, wir fangen bei Null an und haben für den Wahlkampf kaum finanzielle Ressourcen", gab Anschober zu bedenken. Jetzt gelte es zuerst eine Strategie und Organisation zu entwickeln.

Bundessprecher Werner Kogler werde daher nächste Woche auch eine Bundesländertour machen. Erst zum Schluss stelle sich die Personalfrage, "die werden wir sehr loyal und solidarisch lösen". Man arbeite "sehr, sehr zügig", mehr wollte er zum Termin der Bekanntgabe des Spitzenkandidat nicht sagen.

Ein Mann für "Menschlichkeit und Klimaschutz"

"Rudi Anschober ist ein erfahrener Politiker, ein Profi, der unermüdlich für Menschlichkeit und Klimaschutz eintritt. Er ist weit über das Grüne Umfeld hinaus anerkannt, und es gelingt ihm über Parteigrenzen und Weltanschauungen hinweg, Menschen zum Eintreten für eine gemeinsame Sache zu gewinnen", begründete die Grüne Wirtschaft OÖ ihren Vorstoß.

Anschober hat bereits zwölf Jahre - bis zur Landtagswahl 2015 - in Oberösterreich mit der ÖVP regiert. Im Herbst 2012 hatte er sich für drei Monate wegen einem Burn-out aus der Politik zurückgezogen.

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