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Politik Inland
10/21/2021

3-G am Arbeitsplatz: Wie das ab 1.11. in der Praxis abläuft

Die Politik erhofft sich durch die 3-G-Regel einen Anstieg der Impfrate. Aber wie soll der Arbeitsalltag ab 1. November genau ablaufen? Der KURIER hat die Details.

von Michael Hammerl

Ab 1. November gilt die 3-G-Regel auch am Arbeitsplatz. Dann dürfen nur mehr Personen, die geimpft, getestet oder genesen sind, ihren Arbeitsort betreten, sonst drohen Strafen.

Mit dem 3-G-Nachweis muss dann keine Maske mehr getragen werden. Maskenpflicht bleibt in Pflegeheimen, Spitälern, Supermärkten und Apotheken bestehen.

Die Politik erhofft sich durch die 3-G-Regel einen Anstieg der Impfrate. Aber wie soll der Arbeitsalltag ab 1. November genau ablaufen? Der KURIER hat die Details:

In welcher Regelmäßigkeit müssen Betriebe Kontrollen durchführen, um das "Soll" der Gesundheitsbehörden zu erfüllen?

Es gibt hier keine exakten zeitlichen Vorgaben, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Es komme auf die genauen Umständen des Einzelfalls an – zu berücksichtigen sind etwa Größe und Struktur des Betriebs, Anzahl der Mitarbeiter sowie die räumliche und organisatorische Beschaffenheit. Kontrollen haben jedenfalls so zu erfolgen, dass sie effektiv (unangekündigt, unregelmäßig etc.) und wirkungsvoll (genau, umfassend etc.) sind.

Wie überprüfen die Gesundheitsbehörden, ob Betriebe regelmäßig kontrollieren?

Die Mitarbeiter haben stets einen gültigen 3-G-Nachweis mit sich zu führen und die Betreiber müssen dafür sorgen, dass dies auch eingehalten wird. Die Gesundheitsbehörden kontrollieren, ob dafür auch bestmöglich Sorge getragen wird.

Wer hebt die Verwaltungsstrafen ein? Genügt für eine Verwaltungsstrafe eine einmalige Verfehlung?

Die Gesundheitsbehörden können diese Strafen einheben. Ein einmaliger Verstoß kann dafür bereits ausreichen.

Bei wem meldet der Betrieb einen Arbeitnehmer, der sich nicht an die 3-G-Pflicht hält? Muss der Betrieb seinen Arbeitnehmer anzeigen?

In erster Linie klärt der Arbeitgeber dies mit dem jeweiligen Arbeitnehmer. Es ist etwa zu prüfen, ob der Arbeitnehmer anderweitig eingesetzt werden kann, sodass es zu keinen physischen Kontakten kommt. Ist dies nicht möglich oder für den Betrieb nicht zumutbar, können in weiterer Folge arbeitsrechtliche Schritte (unbezahlter Urlaub etc.) ergriffen werden.

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