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Politik Inland

Mückstein: "3-G am Arbeitsplatz wird einen Impfturbo zünden"

Laut Gesundheitsminister Mückstein wird es für Geimpfte keinen Lockdown mehr geben. Die Österreicher seien ein "impfkritisches Volk".

von Daniela Kittner

10/20/2021, 10:41 PM

Die Pandemie meldet sich zurück. Am Mittwoch ist die Zahl der Neuinfektionen auf mehr als 3.700 in die Höhe geschnellt. Ab 1. November gilt am Arbeitsplatz eine 3G-Pflicht - nur wer geimpft, genesen oder getestet ist, darf an den Arbeitsplatz.

Mit dem 3G-Nachweis muss keine Maske mehr getragen werden. Maskenpflicht bleibt in Pflegeheimen, Spitälern, Supermärkten und Apotheken bestehen.

Die Politik erhofft sich durch die 3G-Regel einen Anstieg der Impfrate. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein sagt in der Zib 2: "Die 3G-Regel am Arbeitsplatz wird einen Impfturbo zünden." Österreich brauche mehr geimpfte Leute.

"Niemand will mehr Firmen sperren"

Man werde "nicht vor jede Firma eine Security stellen", aber Mückstein glaubt, dass niemand mehr Quarantäne für Arbeitnehmer wolle, oder dass eine Firma gesperrt werden müsse, weil jemand mit Corona hineingehe. "Wenn jemand eines der 3G hat, wird er kein Corona in die Firma hineintragen", sagt Mückstein.

Für die Tests gibt es eine bundesweite Regelung: PCR-Tests gelten 72 Stunden, Antigen-Test gelten 48 Stunden. Einzelne Bundesländer dürfen die Regeln verschärfen, Wien hat das getan: In Wien werden nur mehr PCR-Tests akzeptiert.

Droht bundesweiter Lockdown?

Auf die Frage, ob bei weiter steigenden Infektionen ein bundesweiter Lockdown drohe, antwortet Mückstein: "Geimpfte zu Hause zu lassen, macht keinen Sinn. Man muss Ungeimpfte schützen,"wir müssen mehr Menschen zum Impfen bringen". Einschränkungen für Geimpfte werde es "aus heutiger Sicht nicht geben".

Österreicher "impfkritisches Volk"

Die Österreicher seien "ein impfkritisches Volk" und "eine Partei" tue sich besonders hervor und bezweifle die Wirkung von Impfungen. Mückstein widerspricht einem gängigen Mythos, wonach die Impfunge Kinderlosigkeit fördere: "Menschen, die Kinder wollen, sollten sich impfen lassen, denn eine Corona-Infektion kann die Chancen auf Kinder beeinträchtigen." Es gebe inzwischen Imfaufrufe in mehreren Sprachen, man gehe auf soziale Netzwerke, um die Menschen zu erreichen.

Mückstein ist gegen Impfpflicht im Pflegebereich, weil er Sorge hat, dass dann Pflegekräfte ihren Beruf aufgeben.

Wann die Pandemie endet

Die Frage, wann die Pandemie beendet sei, beantwortet Mückstein so: "Wenn wir sicher sind, dass die Intensivstationen keine Probleme mehr bekommen können, dann können wir alle Maßnahmen aufheben." Manche Epxerten meinen, dass es Ende des ersten Quartals 2022 besser werde. "Aber es ist für mich jetzt im Oktober nicht maßgeblich, was im März sein wird", sagt Mückstein

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