Erbitterter Kampf um die Wahrheit nach dem Raketenhagel

Erbitterter Kampf um die Wahrheit nach dem Raketenhagel
Während erste Vermittlungen zwischen Israel und der Hamas laufen, hält sich die arabische Welt mit Kritik an Israel weitgehend zurück.

Zwei Frauen umarmen sich in der seit Tagen von blutigen Krawallen geplagten Stadt Lod. Direkt vor dem Eingang zum Greißler in ihrer Straße. Nachbarinnen, die sich weigern, Feinde zu sein. Weder Namen noch Äußeres lassen auf Anhieb erkennen, wer ist die Jüdin? Wer die Araberin? Sind doch beide fromm. Beide tragen Kopftuch. Beide ein langes Kleid.Islam und Judentum haben viel gemeinsam. Auch den Klamotten-Ausstatter. „Vor dir hab ich keine Angst“, sagt Tahel Charis, die Jüdin, „aber auf der Straße fürchte ich mich.“

Amira Alulu drückt sie noch näher an sich: „Angst? Nur das nicht. Glaub mir, noch ein paar Tage und alles ist vorbei.“ Die Experten geben Amira Recht. Schon eilen die diplomatischen Vermittler wieder hin und her zwischen Kairo und Gaza, Katar und Jerusalem.

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