New restrictions in Madrid to take effect on 02 October

© EPA / David Fernandez

Interaktiv
10/16/2020

Die aktuellen Corona-Hotspots in Europa im Überblick

Regionale Lockdowns und täglich neue Rekordmeldungen für ganz Europa: Die aktuelle Corona-Situation in Europa auf einen Blick.

Auf dem EU-Gipfel in Brüssel waren sich die Regierungschefs am Donnerstag einig: "Wir sind mitten in einer zweiten Welle angelangt", berichtete Bundeskanzler Sebastian Kurz. Überall würden die Zahlen aktuell massiv ansteigen. "In manchen Ländern etwas früher in manchen Ländern etwas später".

Ein Blick auf die 7-Tage-Inzidenz, also auf die kumulierten Neuinfektionen der letzten 7 Tage, gerechnet auf 100.000 Einwohner, zeigt, dass Tschechien in Europa aktuell am stärksten betroffen ist. 

411 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registrierten die Behörden dort in der vergangenen Woche. Schwer betroffen sind aktuell auch Belgien (378,2), die Niederlande (271,8), Frankreich (194,6) und Großbritannien (163,6). 

Die weiteren Länder im Ranking:

  • Spanien: 154,4
  • Slowakei: 139,4
  • Slowenien: 135,6
  • Schweiz: 128,0
  • Österreich: 87,4
  • Ungarn: 79,2
  • Schweden: 46,4
  • Deutschland: 39,9
  • Norwegen: 17,5

 

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International mit am stärksten betroffen ist aktuell ausgerechnet Island, wo man lange Zeit praktisch keine Fälle registrierte. Zwei unvorsichtige Touristen aus Frankreich haben dort aber nun eine "erste Welle" ausgelöst - mehr dazu lesen Sie hier.

Einen weltweiten Vergleich über die Neuinfektionen der letzten 14 Tage, gerechnet auf 100.000 Einwohner, sehen Sie hier: 

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Notstand in Tschechien

In Tschechien hat die Regierung deshalb bereits am 5. Oktober den Notstand ausgerufen. Lokale und Schulen sind geschlossen; 4.000 Krankenhausbetten sollen gekauft werden kaufen, um in Messehallen Lazarette einzurichten; Medizinstudenten wurden zum Einsatz in Krankenhäusern zu verpflichtet. 

In Belgien wurden von Mittwoch auf Donnerstag 7481 Neuinfektionen registriert. Besonders hoch sind die Infektionszahlen in der Hauptstadt Brüssel. Als eine der Vorsichtsmaßnahmen hat man inzwischen zahlreiche Länder in Europa auf die rote Liste gesetzt. Auch Belgier, die in Österreich urlaubten, müssen anschließend in Quarantäne oder einen negativen PCR-Test vorweisen. 

Nächtliche Ausgangssperre in Frankreich

In Frankreich gilt ab dem Wochenende ein Teil-Lockdown. In besonders betroffenen Gebieten wie Paris wird es nächtliche Ausgangssperren geben. Zwischen 21.00 Uhr abends und 6 Uhr morgens dürfen damit 20 Millionen Menschen in Frankreich ihre eigenen vier Wände nur noch im medizinischen Notfall verlassen. 

Auch in Großbritannien gelten ab Samstag neuerlich verschärfte Regeln. Angesichts rapide steigender Infektionszahlen dürfen sich Angehörige verschiedener Haushalte in Innenräumen nicht mehr miteinander treffen, wie der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan am Donnerstag bekannt gab. Auch Treffen in Pubs oder Restaurants sind nicht erlaubt. In Liverpool waren am Donnerstag bereits 95 Prozent der Intensivbetten belegt, weshalb Ärzte vor einen zwei- bis dreiwöchigen Mini-Lockdown forderten, um durch den Winter zu kommen. "Am besten sofort."

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