Biden erhält Schützenhilfe vom „Feind“

Joe Biden, Präsidentschaftskandidat der Demokraten
Prominente Republikaner treten für den Demokraten ein. Sie wollen vier weitere Amtsjahre von Präsident Trump verhindern.

„Dieses Land sehnt sich nach einem Präsidenten mit einem Rückgrat, das von Tragödien gestählt ist, der eine von Erfahrung geprägte Weltsicht besitzt und ein Herz, dessen Kompass in Richtung Anständigkeit zeigt. Es ist unsere Hoffnung, wenn der nächste Präsident im Januar den Amtseid leistet, dass Joseph Robinette Biden Jr. der Präsident eines wirklich vereinten Amerikas sein wird.“

Hätten demokratische Wahlkampfstrategen diese reichlich weihevollen Sätze über Joe Biden fabuliert, der Sarkasmus mancher US-Kommentatoren und Late-Night-Talker wäre programmiert gewesen. Geschrieben in einem für Raunen sorgenden Text in der Washington Post aber hat sie sozusagen der Feind.

Prominente Langzeit-Republikaner wie der Publizist Rick Wilson und der Mann von Donald Trumps Allzweck-Beraterin Kellyanne Conway, George T. Conway, haben sich im „Lincoln Project“ zusammengeschlossen. Sie flehen ihre Landsleute rechts der politischen Mitte an, sich am 3. November gegen alle Usancen für den 77-jährigen demokratischen Arbeitersohn aus Pennsylvania zu entscheiden.

Warum?

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