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Meinung
11/03/2020

Sport im Lockdown: Mehr Bewegungsfreiheit

Regelmäßiger Sport ist eine Zukunftsinvestition. Gegen all die Viren, die da noch kommen werden.

von Bernhard Hanisch

Man kann mit seiner Bitte um Verständnis durch die Hintertür gehen, und die Wiedereinführung von Geisterstunden auf professionell bespielten Fußballfeldern mit der Gefahr der köperkompakten An- und Abreise in die Stadien, oder mit der angeborenen Kontaktfreudigkeit der Fans vor und nach den Spielen erklären. Also werden trotz ausgeklügelter, Sicherheit versprechender Hygienekonzepte die Ränge leer gefegt und der Fußball seiner Seele beraubt.

Offiziell gebannt ist aber die Gefahr der Ansteckung und vor allem entkräftet der Anlass für die Unterstellung, der Sport beanspruche, im allumfassenden Krisenszenario eine Ausnahmestellung einzunehmen. Und der Fußball-Bundesliga bleibt wenigstens die Hoffnung, um den Totalschaden eine Kurve zu machen.

Höher ist der allgemeine Erregungsgrad über das Bewegungsverbot, das dem Nachwuchs verordnet wurde. Längst gibt es Modelle, die den nötigen Abstand zwischen den Trainingsteilnehmern garantieren. Regelmäßiger Sport ist wichtig, fördert nicht nur die Talente, stört die Leblosigkeit des Lockdowns, sondern ist auch unverzichtbar, um die Widerstandskraft zu stärken. Eine Zukunftsinvestition. Gegen all die Viren, die da noch kommen werden.

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