© APA/AFP/THOMAS KIENZLE

Meinung
03/25/2021

Der Handel hat schon genug gelitten

Nach der Maskenpflicht müssen Kunden in Ostösterreich bald einen negativen PCR-Test vorlegen. Die heimischen Händler sind erzürnt.

von Robert Kleedorfer

Mit 1. April gehen Wien, Niederösterreich und Burgenland also wieder in den hard lockdown. Zwar nur für sechs Tage, wovon 2 Tage ohnehin Feiertage sind (Sonntag und Montag), weil Osterwochenende. Aber genau das ist das Problem. Denn das Ostergeschäft ist für einige Branchen wie Spielwaren sehr wichtig. Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag sind somit ein Totalausfall - wie schon im Vorjahr.

Noch mehr erzürnt die Händler aber der Umstand, dass nach Wiedereröffnung am siebten Tag ein negativer PCR-Test verpflichtend vorgelegt werden muss. Befürchtet wird, dass nach Maskenpflicht und verkürzten Einkaufszeiten nun die Tests das Shopping endgültig verleiden. Und noch mehr im Internet eingekauft wird.

Abseits davon bleiben Ungereimtheiten: wenn nun alle vor dem Gründonnerstag Besorgungen machen müssen, sorgt dies nicht unbedingt für eine Entzerrung des Besucherandrangs in Shoppingzentren und Geschäften. Obendrein betonten in den vergangenen Tagen die Mitglieder der Bundes- und Landesregierungen, dass das Einkaufen sicher sei. Also wozu dann Tests, die mühsam zu kontrollieren sind? Masken und Abstand sollten reichen. Der Handel hat schon genug gelitten.

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