© Screenshot: Youtube

Falsche Idealmaße
06/14/2016

Sexistische Werbung in Londoner Öffis verboten

Der Vorstoß ist eine Initiative des neugewählten Bürgermeisters Sadiq Khan.

London - In Londons öffentlichem Nahverkehr wird es schon bald keine Werbung mehr mit Models geben, die falsche Idealmaße vorgaukeln und damit vor allem junge Menschen unter Nachahmungsdruck setzen. Ab Juli seien alle Plakate verboten, die eine "unrealistische oder ungesunde Körperform" vermittelten und damit Komplexe auslösen könnten, erklärte Bürgermeister Sadiq Khan am Montag.

Persönliche Gründe für Entscheidung

Der erst im vergangenen Monat zum neuen Stadtoberhaupt gewählte Labour-Politiker nannte für seine Entscheidung auch persönliche Gründe: Als Vater von zwei Töchtern im Teenager-Alter betrachte er derlei Werbung mit Sorge, erklärte er. Sie könne dazu führen, dass sich Menschen und "insbesondere Frauen" für ihren Körper schämten. Niemand aber solle sich bei der Nutzung von U-Bahn und Bus durch "unrealistische Erwartungen" an seinen Körper bedrängt fühlen.

Im vergangenen Jahr hatte eine Werbung für ein Diätgetränk in der Londoner Tube für öffentliche Diskussionen gesorgt. Sie zeigte ein Model im gelben Bikini und fragte die Betrachter, ob sie schon ihre Strandfigur hätten. Viele Nutzer empfanden die Werbung als "sexistisch".

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.