Mediennutzung in den Sommerferien: "Verbote bringen nichts"

Symbolbild: Kind mit Smartphone
Besonders in den Ferien sind die Kleinsten viel online. Eltern sehen das oft ungern. Eine Expertin gibt Tipps, wie Sie entgegenwirken können.

Seit Freitag ist ganz Österreich in den Sommerferien. Während Schüler in Wien, Niederösterreich und aus dem Burgenland bereits mit 30. Juni in die lange Sommerpause entlassen wurden, starteten am 7. Juli auch in allen anderen Bundesländern die langen Ferien.

Herausfordernde Zeiten für viele Eltern

Für die Eltern beginnen damit neun anstrengende Wochen, in denen sie ihren Nachwuchs betreuen oder zumindest beschäftigen müssen. Sei in Form von Feriencamps, Urlaub bei Oma und Opa oder Ausflügen mit Freunden. Und eine der Beschäftigungen, auf die Kinder und Eltern besonders gerne zurückgreifen, ist das Smartphone. Stundenlang können die Kleinsten vor dem Display sitzen und das Geschehen um sich herum vergessen. 

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Hinzu kommt, dass es für viele Kinder der erste Sommer mit eigenem Handy ist. "Besonders Kinder, die von der Volksschule in die weiterführende Schule übertreten, werden am Zeugnistag mit dem ersten eigenen Smartphone beschenkt", weiß Barbara Buchegger von saferinternet.at. Wichtig sei es deshalb laut Expertin "die Zeit in den Sommerferien zu nutzen, um die Medienkompetenz der Kinder zu stärken" und für einen sicheren digitalen Umgang von Anfang an zu sorgen.

Auch bei jenen Kindern, die bereits seit Längerem ein eigenes Smartphone besitzen, steigt in der Ferienzeit oft auch die Nutzung dieser. Viele Eltern zeigen sich besorgt, dass die eigenen Kinder in eine Art Abhängigkeit von Handy und Co. fallen.

Helfen Verbote und Einschränkungen?

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