Jung, österreichisch, philippinisch: Über das Wandeln zwischen Kulturen

Jung, österreichisch, philippinisch: Über das Wandeln zwischen Kulturen
Eine Gemeinschaft, die selten im Licht der Öffentlichkeit steht, die Suche nach der Identität und der Umgang mit Klischees.

„Woher kommst du?“ Eine Frage, die Kinder gemischter Kulturen oder eingewanderter Eltern meistens nicht kurz und unkompliziert beantworten können. Dabei beschäftigt gerade die Auseinandersetzung mit Wurzeln und Identität Mitglieder vieler migrantischer Communitys (Gemeinschaften, Anm.).

Im neuen Sammelband „Common Diversities: Junge Filipin@s im deutschsprachigen Raum“ steht nun die philippinische Community im Zentrum – insbesondere die zweite und dritte Generation, die bereits im Land geboren sind. „[Ich bin] ein temperamentvoller Filipino mit einem grantigen Wiener in mir“, beschreibt beispielsweise Sänger Vincent Bueno im Buch das Wandeln zwischen Kulturen und Identitäten.

Hier kommen die Jungen nun selbst zu Wort und erzählen vom Gefühl, da wie dort „anders“ zu sein, erklären warum es – auch fernab der Philippinen – wichtig ist, zu Silvester runde Früchte zu essen, und wie es sich anfühlt, sich in der Muttersprache unterhalten zu können – oder eben nicht. So wird die Frage "Was prägt mich als Kind philippinischer Migrantinnen und Migranten?" von ganz verschiedenen Seiten beleuchtet.

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