Der Wiener Reinhard Scolik leitet bis 2024 die Programmdirektion Kultur des BR

© Markus Konvalin/BR

Kultur Medien
07/16/2020

Medien-Legionär Reinhard Scolik beim Bayerischen Rundfunk verlängert

Der frühere ORF-Mann wurde zum Programm-Direktor Kultur berufen. Neuer medienübergreifender Verantwortungsbereich.

von Christoph Silber

Der Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks hat am Donnerstag der Bestellung von Reinhard Scolik (61) zum Direktor der Programmdirektion Kultur zugestimmt. Die Amtsperiode des bisherigen Fernsehdirektors verlängert sich damit bis 30. September 2024.

Seit März 2016 verantwortet Scolik die Programmbereiche BR Fernsehen, ARD-alpha, 3sat, Spielfilm/Serie, Wissen und Bildung, Kultur sowie Unterhaltung und Heimat. Zudem hat er die Fachaufsicht für die Kultur- und Unterhaltungsangebote des Studios Franken inne und leitet die ARD-Koordination Wissen, Kultur, Musik und Religion.

 

Trimediale Aufstellung

Mit der trimedialen Umstrukturierung der BR-Programmdirektionen zum 1. Juli 2020 wurde sein Verantwortungsbereich, die neue, medienübergreifende Programmdirektion Kultur, um die Radiosender Bayern 2, BR-Klassik sowie die Klangkörper des Bayerischen Rundfunks erweitert.

Das BR-Fernsehen konnte im Vorjahr die höchsten Marktanteile seit 15 Jahren einfahren und besonders auch beim jüngeren Publikum punkten. Die BR Mediathek wurde weiter ausgebaut. Ein weiterer forcierter Bereich ist auch die Partnerschaft mit der Film- und Medienwirtschaft sowie die Förderung und Weiterentwicklung von Kino-, Fernsehfilm- und Serienproduktionen mit regionalem Bezug

Auch international konnte der BR in den vergangenen Jahren punkten - Pietro MarcellosMartin Eden“ war in Venedig und Luca Marinelli wurde dort als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. „Werk ohne Autor“ von Florian Henckel von Donnersmarck war zudem Oscar nominiert. Mit den Rita-Falk-Filmen wie „Leberkäsjunkie“ und Co. ist man auch in Österreich erfolgreich.

 

 

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