Christina Scherrer spielt Assistentin Meret Schande im Wiener "Tatort" an der Seite von Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser

© Florian Waitzbauer

Kultur Medien
03/14/2021

Christina Scherrer: Sie verstärkt das Wiener „Tatort“-Team

Die gebürtige Oberösterreicherin folgt als Assistentin Meret Schande auf Thomas Stipsits im "Tatort".

von Nina Oberbucher

Auch langdienende „Tatort“-Kommissare lösen ihre Fälle nicht alleine. Ab heute (Sonntag, 20.15 Uhr, ORF2) bekommen Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) Unterstützung von Assistentin Meret Schande, gespielt von Christina Scherrer. Sie folgt auf Thomas Stipsits, der die Rolle von Fredo Schimpf an den Nagel gehängt hat.

Scherrer ist aber nicht zum ersten Mal im Austro-„Tatort“ zu sehen – ihr Debüt hatte sie bereits 2017 im Fall „Schock“. „Nach der Ausstrahlung stand im Raum, dass es mit der Rolle vielleicht weitergeht – dann kam aber nichts“, erzählt die gebürtige Oberösterreicherin im KURIER-Gespräch. „Ich hatte das Ganze schon abgeschrieben und mich einfach gefreut, dass ich beim ,Tatort‘ ,Schock‘ dabei war. Dann kam letztes Jahr im Jänner der Anruf, ob ich nicht weitermachen möchte.“

Das Timing hätte für die 33-Jährige, die bisher vor allem auf Theaterbühnen zu sehen war, nicht besser sein können: „Ich war Pandemie-bedingt arbeitslos, aber ich wusste, im Juni drehen wir den ,Tatort‘ und das war etwas, auf das ich mich freuen konnte.“

Der neue Fall "Die Amme" (Regie: Christopher Schier) ist ein düsterer für die Wiener Ermittler: Eine Prostituierte wird ermordet in ihrem Haus aufgefunden, von ihrem 10-jährigen Sohn fehlt jede Spur. „Was wir erzählt haben, zeigt auch, wie sehr dieser Job die Ermittler mitnimmt. Man ist nicht nur cool und schüttelt alles ab. Was da passiert, darf auch mit den Figuren etwas machen, sie dürfen zeigen, dass es ihnen nahe geht", so Scherrer.

Theater zu spielen werde dieses Jahr wohl noch schwierig bleiben. Gerade erst wurde eine ihrer Produktionen am Wiener Kosmos Theater ins Jahr 2022 verschoben. „Ich bin aber schon jetzt sehr verliebt in das Genre Film und möchte das auch priorisieren. Es wird gerade viel gecastet und ich bin sehr zuversichtlich.“ 

Und vielleicht gibt es auch bald musikalischen Nachschub: Im Vorjahr hat Scherrer die Situation von Künstlern in der Pandemie in launigen Videos von ihrem Balkon aus fürs Internet kommentiert. Daraus, wenn auch noch mit Fragezeichen, „könnte doch so etwas wie ein kleines Album entstehen“.

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