Freiheit in der Literatur: Tanz’ die Quarantäne

Freiheit in der Literatur: Tanz’ die Quarantäne
Sicherungshaft? Ausgehsperre in Wuhan? Die Literatur kann uns davon viel erzählen.

Sicherungshaft. Präventivhaft. Eine Stadt wird unter Quarantäne gestellt. Das Jahr 2020 ist noch jung, aber der spontane Freiheitsentzug begleitet uns in den Nachrichten fast täglich.

Literatur und Unterhaltungskultur gehen reichhaltig mit diesen Themen um. Das Gefühl des Ausgeliefertseins, ungerechtfertigt festgehalten zu werden oder sich in einem Massenszenario wiederzufinden, bieten Emotion, Projektionsfläche und viel Schaudern. Es ist ja nur Literatur, hoffen wir.

Als solche hat sie die Möglichkeit, Geschichten zu erzählen, die oftmals frei erfunden, in jedem Fall aber individuell und persönlich sind und ihre politische Modellhaftigkeit oft erst im Kontext einer bestimmten Zeit erhalten. Was also sagen uns Autoren von Kafka bis Kushner über die Sicherungshaft-Debatte? Und was hat „The Walking Dead“ eigentlich mit dem chinesischen Wuhan zu tun? So einiges.

Kommentare