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Kultur
11/13/2019

100 Jahre Salzburger Festspiele: „Monumentaler Aufruf gegen Krieg“

1920 fand erstmals der „Jedermann“ statt, im kommenden Jahr wird gefeiert. Präsidentin Helga Rabl-Stadler und Intendant Markus Hinterhäuser erklären das Jubiläumsprogramm.

von Thomas Trenkler

KURIER: Sie feiern 100 Jahre Salzburger Festspiele. Wurde das Festival aber nicht schon vor 1920 gegründet?

Helga Rabl-Stadler: Es gab seit 1917 Bemühungen: Max Reinhardt schrieb dem Kaiser einen Brief. Er sah bereits damals, noch während des Ersten Weltkrieges, die Festspiele als Friedensprojekt und die Qualität als einzigen Programmmaßstab: Oper und Theater, von beidem das Höchste. Es zeichnete sich dann aber ab, dass sich das Festspielhaus nicht so schnell realisieren lässt. Im Juni 1920 kam Reinhardt die geniale Idee, ohne das Festspielhaus zu beginnen – mit dem „Jedermann“. Eigentlich hätten die Vorstellungen in der damals offenen Felsenreitschule stattfinden sollen. Doch dann fragte Reinhardt den Erzbischof wegen des Domplatzes. Und er bekam die Erlaubnis.

Er begann mit einem Stück, das bereits 1911 in Berlin uraufgeführt worden war. Irgendwie tragisch für die Festspiele, oder?

Rabl-Stadler: Gar nicht. In Berlin war der „Jedermann“ kein Erfolg. Hier aber von Anfang an. 1920 wurden statt vier geplanter Vorstellungen sechs gespielt. Das hängt mit der Magie des Ortes zusammen.

Die Festspiele wollen jedes Jahr Einzigartiges bieten. Wie kann man das im Jubiläumsjahr übertrumpfen?

Hinterhäuser: Es geht doch nicht darum, dass wir uns ständig übertrumpfen. Das Jubiläumsjahr ist tatsächlich eine große Herausforderung, es ist ein Blick zurück in die vergleichslose, gewaltige Historie der Festspiele, aber das allein würde nicht genügen. Es geht immer darum, die Festspiele in eine neue Gegenwart zu führen.

Wie gelingt Ihnen das?

Hinterhäuser: 1922 wurde im Rahmen der Festspiele zum ersten Mal eine Oper aufgeführt – „Don Giovanni“. Auch bei uns steht „Don Giovanni“ am Beginn. Und selbstverständlich wird es eine Oper von Richard Strauss geben: „Elektra“. Hinzu kommen „Boris Godunow“ von Modest Mussorgski und „Intolleranza 1960“ von Luigi Nono. Auf den ersten Blick erscheinen die Opern disparat. Sind sie aber nicht! In allen vier Werken geht es um Fragen der Möglichkeit oder der Unmöglichkeit von Gemeinschaft, um Extremformen der Existenz. Giovanni rast, fast wie in einem Amoklauf, in einem nicht zu stillenden Verlangen, seiner eigenen Zerstörung entgegen: ohne Rücksicht, ohne Mitgefühl. Auch in der Figur der Elektra erleben wir diese jedes Maß überschreitende Energie, gefangen in einer permanenten Gegenwart und rasend, wie im Fieberwahn, will sie die Ermordung ihres Vaters rächen.

In beiden Fällen führt das zum Tod...

Hinterhäuser: Ja. Und mit „Boris Godunow“ weitet sich die Sicht. Die Oper ist zwar nach einem Individuum benannt, aber Mussorgskis Interesse gilt nicht mehr dem Einzelnen, sondern, wie er es nennt, dem „erhabenen“ Volk. Wir kommen also von der Vereinzelung zu einer größeren Einheit. Bei Luigi Nono gibt es überhaupt keine Einzelpersonen mehr: Die Masse ist es, die dieses gewaltige Manifest der Humanität, der Nächstenliebe, des Mitgefühls und der Toleranz artikuliert. Wahrscheinlich ist „Intolleranza 1960“ das Stück der Stunde.

Daher die „Ouverture spirituelle“ mit dem Titel „Pax“?

Hinterhäuser: Friede ist ja die Konsequenz eines vorhergegangenen Konfliktes. Beginnen wird die „Ouverture spirituelle“ mit einem ergreifenden Chorwerk von Arnold Schönberg, „Friede auf Erden“, und mit dem „War Requiem“, das Benjamin Britten nach der Zerstörung der Kathedrale von Coventry durch die Nazis geschrieben hat. Es ist ein in seiner Dringlichkeit schon fast monumentaler Aufruf gegen Krieg und Aggression. Die „Ouverture spirituelle“ insgesamt ist, mit Werken von Claudio Monteverdi bis Olivier Messiaen, eine große Erzählung zum Thema Konflikt und Friede. Und sie wird in der vollkommenen Stille enden – mit „La lontananza nostalgica utopica futura“ von Nono für Sologeige und Tonband: Es ist ein Entschweben in eine zarte, fragile Welt.

Warum eröffnen Sie die Festspiele nicht, wie üblich, mit einer Oper, sondern am 26. Juli mit einem Konzert?

Hinterhäuser: Das ist, wenn man so will, eine Verneigung vor den Wiener Philharmonikern. Das Programm hat klar mit 100 Jahre Festspiele zu tun: mit der Suite aus dem „Rosenkavalier“ und der „Alpensinfonie“ von Strauss – und den sechs Monologen aus „Jedermann“ von Frank Martin, die ein Auftragswerk der Festspiele waren.

Mit den Wiederauf- und Übernahmen gibt es insgesamt acht szenische Opernproduktion. Das ist beachtlich, kommt aber an das Mozart-Jahr 2006 nicht heran.

Hinterhäuser: Alle 22 Mozart-Opern zu bringen: Das war damals richtig. Aber soll ich das jetzt wiederholen? Oder soll ich alle Opern von Richard Strauss machen? 100 Jahre Festspiele sollen nicht zu einem Exzess an Quantität führen. Es geht darum, eine gesellschaftspolitisch präzise Aussage zu treffen. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die Festspiele auch ein politisches Projekt sind. Wenn wir Festspiele machen, erzeugen wir Gemeinschaft – mit dem, was wir zur Verfügung haben. Das ist die Kunst. Und die großen Kunstwerke sind wie Mikroskope, wir blicken in sie hinein und erfahren alles darüber, was man die „conditio humana“ nennt. Die Gründer der Festspiele haben einen anderen Weltentwurf angeboten als den des Krieges und der Armut. Niemand kann von uns erwarten, dass wir Lösungen für die Konflikte, die Klimakatastrophe, den aufkommenden Nationalismus haben. Aber wir eröffnen mit „Frieden auf Erden“. Und Nono thematisiert in seiner „Intolleranza“ auch die Frage, was Heimat ist.

Inwiefern?

Hinterhäuser: Für Ernst Bloch spielt in seinem „Das Prinzip Hoffnung“ Heimat eine große Rolle. Er spricht von der „Utopie, vom Umbau der Welt in Heimat“. Heimat meint hier nicht Herkunft, Heimat umfasst die Welt als Ganzes. Darum geht es in „Intolleranza 1960“. Und darum geht es auch in der Oper „Neither“ von Morton Feldman nach einem Gedicht von Samuel Beckett, die wir konzertant aufführen: Am Schluss ist von dem wunderbaren „unspeakable home“, dem unaussprechlichen Zuhause, die Rede.

Rabl-Stadler: Nur als Ergänzung: In seinem Brief an den Kaiser schrieb Reinhardt: Die Festspiele sind ein politisches, künstlerisches und ökonomisches Projekt. Und das ist auch heute die Herausforderung: Wir müssen uns aller drei Wurzeln bewusst sein.

Sie haben zu Beginn „von beidem das Höchste“ erwähnt. Das Schauspiel führt jedoch ein Schattendasein. Es musste sich selbst tragen. Wird das 2020 anders sein?

Rabl-Stadler: Das Schauspiel kann sich leicht selber tragen – mit 14 Mal „Jedermann“! So etwas hat die Oper nicht!

Hinterhäuser: Insofern ist der „Jedermann“ alles andere als tragisch für die Festspiele!

Rabl-Stadler: Daher kann das Schauspiel sogar noch etwas zum allgemeinen Budget beitragen. Jürgen Flimm hat das als „Opernsteuer“ bezeichnet, jedenfalls so lange er Schauspieldirektor war. Als Intendant dann nicht mehr. Aber das Programm 2020 von Bettina Hering ist besonders reichhaltig! Martin Kušej inszeniert „Maria Stuart“, Karin Henkel „Richard III.“. Friedrich Schiller und William Shakespeare waren die Götter von Max Reinhardt. Hinzu kommt die Uraufführung „Everywoman“ von Milo Rau, eine Spiegelung des „Jedermanns“. Von Hofmannsthal bringen wir auch „Das Bergwerk zu Falun“ in der Inszenierung von Jossi Wieler. Und das Programm beginnt mit „Zdenek Adamec“, dem neuen Stück von Peter Handke. Er gehört mit den Uraufführungen von „Über die Dörfer“ und „Immer noch Sturm“ zur Festspielgeschichte.

Wie kam es dazu?

Hinterhäuser: Handke ließ mir ausrichten, dass er gerne mit mir sprechen würde. Ich rief ihn dann an. Zwei Tage später haben wir uns in Paris getroffen. Wir hatten ein besonders freundschaftliches Gespräch. Friederike Heller, die für das Burgtheater den „Untertagblues“ von Handke inszeniert hat, wird Regie führen. Es ist ein sehr zartes, von einer tiefen Menschlichkeit getragenes Stück.

Zdenek Adamec ist keine erfundene Figur: Er übergoss sich 2003 in Prag mit Benzin und zündete sich an. Wie nähert sich Handke ihm?

Rabl-Stadler: Zdenek Adamec taucht gar nicht auf der Bühne auf. Die Menschen sprechen über ihn, über seine Traurigkeit und die gesamte Problematik.

Vorhin haben Sie die Ökonomie erwähnt. Peter Sellars hat heuer in „Idomeneo“ die Umweltzerstörung thematisiert. Und nun sind die Festspiele eine Kooperation mit Gazprom eingegangen. Ist das nicht problematisch?

Rabl-Stadler: Ich verstehe, wenn jemand sagt: Hätten Sie es doch beim Appell von Peter Sellars belassen! Aber: Wir haben Peter Sellars eingeladen, seine Weltanschauung darzulegen; OMV und Gazprom haben wir eingeladen, die Oper „Boris Godunow“ zu unterstützen. Wir werden nicht vereinnahmt. Wir fühlen uns durchaus frei, Konzerne zu kritisieren, deren Strategien wir für falsch erachten. Aber auch wenn alle Elektromobile fahren: Der Strom kommt nicht aus der Steckdose! Umdenken muss die ganze Gesellschaft. Außerdem bin ich der Meinung, dass wir die Energiewende nur mit und nicht gegen die großen Spieler dieser Branche schaffen können. Aber wir achten darauf, mit wem wir zusammenarbeiten. Die Waffenindustrie wäre für mich als Sponsor nicht denkbar.

Sie brennen für die Festspiele. Werden Sie tatsächlich 2020 in Pension gehen?

Rabl-Stadler: Ja. Ich habe eine Riesenfreude, dass ich mit Markus das Jubiläumsjahr gestalten darf. Aber es ist dann der richtige Moment, um zu gehen. Was ich danach machen werde, weiß ich noch nicht. Aber ich bin sicher nicht die Großmutter, die auf dem Spielplatz auf Kinder aufpasst.

Hinterhäuser: Ich plädiere dafür, dass Du doch noch ein bisschen länger bleibst!

Rabl-Stadler: Nein. Man soll gehen, wenn die Leute es noch bedauern, dass man geht.

Salzburger Jubiläum 2020: Das Programm in Highlights

Die Salzburger Festspiele 2020 dauern von 18. Juli bis 30. August. Geboten werden 222 Aufführungen, darunter 42 Opern- und 57 Theatervorstellungen sowie 91 Konzerte.

Oper: 

  • „Elektra“ von Richard Strauss, Premiere am 27. Juli, Dirigent: Franz Welser-Möst, Regie: Krzysztof Warlikowski.
  •  „Don Giovanni“ von W. A. Mozart, 28. Juli, Teodor CurrentzisRomeo Castellucci.
  • Intolleranza 1960“ von Luigi Nono, 9. August, Ingo Metzmacher, Jan Lauwers.
  • Boris Godunow“ von Modest Mussorgski, 20. August, Mariss Jansons, Christof Loy.
  • Zudem „Tosca“ von Puccini (Übernahme von den Osterfestspielen mit Anna Netrebko), „Die Zauberflöte“ von Mozart (Neueinstudierung), „Don Pasquale“ von Donizetti (Wiederaufnahme mit Cecilia Bartoli), „I vespri siciliani“ von Verdi (konzertant, mit Placido Domingo), „Neither“ von Morton Feldman (konzertant am 7.8.) und „Der Messias“ (Übernahme von der Mozartwoche).


Konzert:

  • Ouverture spitituelle mit dem Titel „Pax“ von 19. bis 27. Juli.
  • Beethoven-Klaviersonaten-Zyklus mit Igor Levit.
  • Fünf Überraschungskonzerte unter dem Titel „Moments musicaux“.


Schauspiel:

  • „Jedermann“ ab dem 18. Juli – mit Caroline Peters neu als Buhlschaft. 
  • „Zdenek Adamec“ von Peter Handke, Uraufführung am 26. Juli, Regie: Friederike Heller.
  • „Richard III.“ von William Skakespeare, 28. Juli, Karin Henkel.
  • „Everywoman“ von Milo Rau, Uraufführung am 8. August. 
  • „Das Bergwerk zu Falunvon Hofmannsthal, 15. August, Jossi Wieler.
  • Maria Stuart“ von Friedrich Schiller, 16. August, Martin Kušej.

Ausstellung:

Die Landesausstellung „Großes Welttheater“ wird bereits am 25. April im Salzburg Museum eröffnet.


Fest:

Am 22. August wird im ganzen Festspielbezirk der „Jedermann-Tag“ begangen.

Sponsoren: Die Salzburger Pipeline nach Moskau

2013 wurde die Gesellschaft der russischen Freunde der Salzburger Festspiele gegründet. Der Anstoß war von Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) gekommen: Er machte Helga Rabl-Stadler mit dem Unternehmer Dmitri Aksenov bekannt, der in Österreich die Kunstmesse viennacontemporary besitzt.

Die Festivalpräsidentin schlug die Gründung der Gesellschaft vor. Diese sammelte u. a. eine Million Euro für die Mozart-Oper „La clemenza di Tito“ unter dem griechischen Dirigenten Teodor Currentzis, der von Perm aus die Klassikwelt erobert hatte. Die Gründe für die wachsende Popularität des Festivals in Russland sieht der Musikkritiker Dmitri Renanski in der bei den Eliten verbreiteten Auffassung,  Salzburg habe stets als Wohnzimmer der europäischen Aristokratie fungiert. „Indem man Karten für Salzburg kauft und spendet, bekommt man sowohl Status als auch Teilhabe“, sagte er zur APA.

Aksenov und seine Freunde sind freilich nicht die einzigen Sponsoren des Festivals aus Russland. So wurde 2019 die Wiederaufnahme von Romeo Castelluccis „Salome“-Inszenierung von v-a-c unterstützt. Hinter dieser russischen Stiftung steckt der Gasoligarch Leonid Michelson. Nach Angaben von Forbes ist Michelson mit einem geschätzten Vermögen von 24 Milliarden Dollar derzeit Russlands reichster Staatsbürger. v-a-c realisiert in einem  teuer renovierten Palazzo in Venedig Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst, gegenwärtig  baut Renzo Piano für v-a-c ein prächtiges Kulturzentrum im Herzen von Moskau.

2020 unterstützt zudem der staatlich kontrollierte Konzern Gazprom die Oper „Boris Godunow“. Rabl-Stadler unterzeichnete  im Oktober  die Sponsorverträge in St. Petersburg. Ob dies auch im Zusammenhang mit dem für 2020 geplanten Besuch von Präsident Wladimir Putin bei den Festspielen steht, ist laut APA unklar: „Abträglich wäre Putins Präsenz für die Förderbereitschaft russischer Staatskonzerne freilich jedoch nicht.“ TRENK

Die Festspiele waren "eines der ersten Friedenswerke"

Die Salzburger Festspiele feiern 2020 ihr 100-Jahr-Jubiläum. Die Vorgeschichte beginnt aber viel früher: Nach einem Fest zur Einweihung des Mozart-Denkmals 1842 veranstaltete das Mozarteum in unregelmäßigen Abständen insgesamt acht Musikfeste zu Ehren des großen Komponisten. Dabei traten die Philharmoniker 1877 erstmals außerhalb Wiens auf.

Diese Mozartfeste – ein Gegenpol zu Wagners Bayreuth – galten als Vorläufer der Festspiele. Bereits 1879 bot der britische Reiseveranstalter Thomas Cook Pauschalreisen samt Karten an.

Ab 1903 schmiedeten Regisseur Max Reinhardt und Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal erste Pläne für Festspiele, in die später der Komponist Richard Strauss eingebunden wurde.

1917 formulierte Reinhardt in einer Denkschrift die Idee eines Festspiels im barocken Salzburg als „eines der ersten Friedenswerke“. Friedrich Gehmacher und der Musikkritiker Heinrich Damisch gründeten daraufhin die Festspielhaus-Gemeinde.

1918 wurde ein Leitungsgremium bestellt, es bestand  aus Reinhardt, Strauss und dem Wiener Operndirektor Franz Schalk,  1919 wurden auch Hofmannsthal und der Bühnenbildner Alfred Roller aufgenommen, Hofmannsthal publizierte die erste Festspielprogrammatik.

Am 22. August 1920 fand vor dem Salzburger Dom die Premiere  von Hofmannsthals „Jedermann“  in der Regie Reinhardts statt. Eigentlich als Notlösung. Denn es gab noch kein Festspielhaus, und das bei Max Mell in Auftrag gegebene „Halleiner Weihnachtsspiel“ war nicht rechtzeitig fertig geworden.

1922 gab es die ersten Opernaufführungen. Bereits 1923 hatten die Festspiele  wirtschaftliche Probleme, 2024 fielen sie komplett aus. 

1925 wurde die Winterreitschule  erstmals als provisorisches Festspielhaus genutzt. Und 1928 kreierte Poldi Wojtek ein Plakat, das seither das Logo des Festivals ist. Wenige Jahre später illustrierte sie ein Bilderbuch über die „wahre Geschichte“ des „Führers“ ...