Zehn Stipendien für junge Konzertpianistinnen und -pianisten

Zwei Hände auf eienr Klavier-Tastatur
Carl-Bechstein-Stiftung will zehn jung-studierten Klavierspieler_innen ein Jahresstipendium à 1000 € monatlich spendieren.

Stell dir vor, die bist grad oder auch schon ein bisschen länger mit deiner Ausbildung zur Konzertpianistin oder zum –Pianisten fertig, hattest gegen Ende 2019, Anfang 2020 deine ersten Auftritte – und dann – eh schon wissen. Gut, das gilt auch für Schauspieler_innen und andere Künstler_innen. Dass es anderen genauso besch… geht, hilft niemandem. Staatliche Fördermittel fließen nicht gerade reichlich. Aber da und dort finden sich Sponsor_innen, die Ideen zur Hilfe haben.

Die nach Carl Bechstein, einem berühmten Klavierbauer im 19. Jahrhundert, der selbst dieses Instrument sowie Geige und Cello spielte, benannte Stiftung vergibt nun zehn Jahresstipendien an junge Pianist_innen zu je 1000 Euro monatlich.

Das Stipendium richtet sich an berufseinsteigende Pianisten und Pianistinnen in pandemiebedingten finanziellen Notlagen. Sie sollten unter dreißig Jahre alt sein, einen abgeschlossenen Masterabschluss im Fach Klavier vorweisen und ihren Hauptwohnsitz seit mindestens zwei Jahren in Österreich oder Deutschland haben. In einem persönlichen Bewerbungsschreiben sollen sie ihre aktuelle Situation schildern und Einblick in ihre künstlerische Tätigkeit geben.

Zehn Sitpendien für fertig studierte Pianist_innen
à 1000 €/Monat - für ein Jahr

Bewerbungsschluss für Pianist_innen unter 30 Jahre
1. März 2021.
Weitere Informationen finden Sie hier

Die Stiftung fördert generell den Zugang von Kindern und Jugendlichen zum Klavierspielen, besonders solche aus benachteiligten Haushalten, um möglichst vielen interessierten, neugierigen und begabten Kindern diese Möglichkeit zu bieten. „Eine musikalische Ausbildung in jungen Jahren zu genießen, stellt einen wichtigen Baustein in der Persönlichkeitsentfaltung dar, macht fit fürs Leben, steigert den IQ und bietet dauerhaft einen seelischen Rückhalt in unserer oftmals kalten, materialistischen Welt“, heißt es zentral auf der Homepage der Stiftung.

Follow@kikuheinz

Kommentare