Viele Kinder sparen ihr Taschengeld

© APA - Austria Presse Agentur

Kiku
10/28/2020

Taschengeld: 1 Euro pro Tag – für die Hälfte der Kinder

Rechtzeitig vor der Weltsparwoche wurden fast 1200 Erwachsene nach Taschengeld für ihre Kinder gefragt. Die meisten sparen.

von Heinz Wagner

Durchschnittlich bekommen Kinder in Österreich monatlich 33 € Taschengeld. Dies ergab eine Online-Umfrage unter 1199 Erwachsenen Anfang Oktober 2020. Erhoben wurde vom Online-Tarifvergleichsportal „durchblicker“ nicht bei Kindern und Jugendlichen selbst, sondern bei jenen, die’s auszahlen, den Eltern.

Die Erhebung ergab, dass ziemlich genau die Hälfte überhaupt ihren Kindern Taschengeld geben. Und wiederum 50 Prozent von diesen Eltern überlassen es ihren Kindern, was sie mit dem Taschengeld machen. Ein Viertel der Eltern knüpft das Taschengeld an Bedingungen – etwa Mithilfe im Haushalt.

Ziemlich genau auf den Schnitt kommen dieser Umfrage nach die 10- bis 14-Jährigen mit 34 Euro. Volksschulkindern wird genau die Hälfte davon – 17 Euro – zur Verfügung gestellt. 15- bis 18-Jährige bekommen dieser Online-Umfrage zufolge 63 €.

Auch die Angaben, wofür Kinder und Jugendliche dann ihr Taschengeld ausgeben beruhen auf dieser Online-Umfrage bei Eltern. Fast ¾ würden Taschengeld beim Shoppen vor allem von Gewand, Büchern oder Elektrogeräte ausgeben. An zweiter Stelle der Ausgaben-Liste stehen Freizeitaktivitäten wie Kino oder Indoor-Spielplätze. 25 Prozent geben Taschengeld für Apps, Online-Spiele oder eBooks aus.

Fast acht von zehn Kindern/Jugendlichen (genau 78 Prozent) geben – zumindest teilweise – ihr Taschengeld nicht gleich aus, sondern sparen. Corona habe die Zurückhaltung beim Konsum verstärkt. Fast ein Drittel (30 %) der Eltern gaben in der Online-Umfrage an, ihre Kinder würden aktuell mehr sparen als vor der Krise.

Höhe und Frequenz des Taschengeldes habe sich in der Pandemie-Phase aber wenig verändert - nur 7 Prozent der Befragten geben an, Taschengeld verringert zu haben – die Hälfte davon hat derzeit das Geld nicht dafür. Immerhin lebte schon in der Vorkrisenzeit mit der extrem stark gestiegenen Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit in einer von Armut bedrohten Familie.

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