Kiku
02/24/2019

Saal im Haus der Musik wird zum singenden Dschungel

„Mogli und das Dschungelbuch“ von Gernot Kranner gemeinsam mit Live-Musik und mitsingenden/mittanzenden Kindern.

Im Dschungel selber war noch kaum wer aus dem Publikum. Also in echt. Aber mit den Augen, in Gedanken, im Traum doch schon einige. Das ergeben die ersten „Umfragen“ des als Mogli verkleideten Bühnenkünstlers Gernot Kranner. Im Dachgeschoß des Hauses der Musik in der Wiener Seilerstätte spielt und singt er an diesem Sonntagvormittag „Mogli und das Dschungelbuch“, live am Keyboard begleitet von Walter Lochmann, vor der Kulisse von vier Bildern, gemalt von Herwig Libowitzky, die ein paar Dschungel-Impressionen geben.

Im Laufe der Stunde aber erwacht die berühmte Geschichte Rudyard Kipling zum Leben. Dazu braucht's weder Filmeinspielungen noch großes technisches Brimborium. Spannende Erzählung, Lieder sowie die – gemeinsam mit (vor allem) den Kindern – den Raum erfüllenden Tierlaute zaubern den Dschungel herbei. Vom Heulen der Wölfe, die das einsame in einem Korb abgelegte Menschenkind Mogli (auch als Mowgli bekannt, was in einer der indischen Sprachen nackter Frosch bedeutet) nennen, aufnehmen und aufziehen, über das Zischen der Schlangen bis zum Tröten der Elefanten ergibt sich ein gemeinsames Tierstimmen-Konzert.

Gebannte Blicke auf Mogli ...

... und jene "Tiere", ...

... in die sich der Darsteller ...

... verwandelt ...

... unterstützt von den ...

... Tierstimmen - made by kids ...

... Gernot Kranner mit dem ...

... "Dschungelbuch" ...

... im Haus der Musik ...

... auf der Wiener Seilerstätte ...

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.. bei Balu, dem Bären ...

... wird zum ...

... Tanz ...

... gebeten ...

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... bunte Nasen - gegen Spenden - für die CliniClowns

... Spuren von "Dschungel" ...

... vor dem Eingang zum Veranstaltungssaal ...

... in dem an diesem Tag auch gefilmt wurde

Tanzende Bären

Bei Balu dem Bären tanzen sogar so manche der Kinder vor der Bühne, wie der Darsteller auf der Bühne. Der Tanz, so erzählt Kranner, ist eine Bewegungsform, mit der man vielleicht nicht den kürzesten Weg geht, aber einer, mit dem man auf Umwegen auch zum Ziel gelangt. Dies ist – wie er im anschließenden Interview mit dem Kinder-KURIER und SchauTV erzählt - eine der Botschaften, die er den Kindern unbedingt mit auf den (Lebens-)Weg geben will. Über die anderen – siehe Interview weiter unten.

Zurück zu den Elefanten. Hier zeichnete die erst achtjährige Lena für einen Teil der Choreografie verantwortlich, wie sie – zurecht – stolz dem Kinder-KURIER und SchauTV anvertraut. Als Tochter des Live-Musikers war sie nicht selten bei Proben dabei, als Musiker und Darsteller zögerten und nicht ganz sicher waren, welche Bewegungen sie die Elefanten machen lassen sollten, war Lena zur Stelle. Sie zeigte einige Hand- und Körperbewegungen vor – das gefiel dem Profi-Duo und ist nun Teil des nicht ganz einstündigen Kinderkonzerts mit Mitmach-Elementen. Lena erzählt im Interview – mehr dazu siehe weiter unten – auch, dass sie sich sehr wohl vorstellen kann, später selbst auf der Bühne zu stehen, zu singen, ein Instrument und schau zu spielen.

Mehrere der jungen Interviewpartner_innen fanden übrigens die Schlange Kaa am besten, „weil sie so lustig ist“.

Weitere Konzerte für Kinder finden sich auf dieser Homepage: http://www.gernotkranner.com

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