Genuss
07.05.2017

Starbucks setzt auf kalten Kaffee

Der US-Kaffeehausriese gewährt der Brühmethode Cold Brew einen fixen Platz auf der Getränkekarte.

Bereits vor zwei Jahren setzte der Österreich-Ableger des US-Unternehmens erstmals auf die spezielle Kaffeebrüh-Methode Cold Brew: Diesen Sommer wird das Programm um drei neue Rezepturen erweitert – ein starkes Indiz dafür, dass der kalte Kaffee längst kein Randthema von Hipster-Coffeeshops ist. Seit Jahren schwärmen die Röster der neuen Generation von der unglaublichen Aromavielfalt – dank des langen Extrahierens umschmeicheln malzige Röstaromen sowie fruchtige Steinobstnoten den Gaumen.

Aber wie funktioniert die Zubereitungsart genau? Der gemahlene Kaffee wird ähnlich der Zubereitung in einer French Press mit Wasser angesetzt, damit er mindestens sechs bis 12 Stunden ziehen kann. Durch die Raumtemperatur ist der Kaffee reaktionsfreudiger und entfaltet sein volles Buket. Das langsame Ziehen macht den Kaffee magenschonender und säureärmer als herkömmlichen Filterkaffee.

Der US-Kaffeehausriese wählt für seine Variante Kaffeebohnen aus Lateinamerika und Afrika und lässt den Kaffee mehr als 20 Stunden im kalten Wasser ziehen. So soll ein charakteristisch süßer, weicher und erfrischender Geschmack entstehen. Für die süße Variante wird der Cold Brew mit Vanille-Obers aufgepeppt, für den Cappuccino Freddo servieren die Baristas den Kaffee auf Eis und kaltem Milchschaum.

Rund um den Globus boomt das Angebot an Cold Brew, auch österreichische Supermärkte setzen auf heimische Abfüller wie Hornig oder Kaffeetschi, die ihren kalten Kaffee in Flaschen abfüllen und in den Kühlregalen der Supermärkte feilbieten.