Genuss
21.11.2017

Ottakringer setzt auf Bier-Wein-Kreation

Für das neue Bier wählte die Kreativ-Brauerei von Ottakringer St. Laurent-Trauben aus der Lage "Stiftsbreite" des Weinguts Stift Klosterneuburg.

Bier und Wein, lass es sein – nein, an dieses Sprichwort dachte die Wiener Brauerei Ottakringer wohl nicht, als sie ihre neueste Kreation plante. Und das ist auch gut so: Die Kreativbraumeister aus dem Brauwerk, der jüngeren Schiene von Ottakringer, haben sich neuerlich mit dem Weingut Stift Klosterneuburg zusammengeschlossen. Herausgekommen ist ein Spezialitätenbier mit St. Laurent-Trauben und Gerstenmalz, das mit Wein- sowie Bierhefe doppelt vergoren wurde.

Die Trauben stammen aus der Lage "Stiftsbreite" bei Tattendorf, dem größten St. Laurent-Weingarten weltweit. "Anders als beim 'KlosterneuBier 2016' hat heuer der traubige Beitrag des Weinguts Stift Klosterneuburg mehr Saftanteil und weniger Traubenschalen. In den Schalen ist der rote Farbstoff der St. Laurent-Weintrauben eingelagert, weswegen das Bier dieses Mal eine hellere Farbe aufweist", erklärt Wolfgang Hamm, Weingutsleiter des Stift Klosterneuburg.

"Wir wollen Reize setzen, kreativ sein und versuchen daher immer wieder manch auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombinationen", so Matthias Ortner, Chef der Ottakringer Brauerei. "Das Interesse an individuellen Geschmackserlebnissen ist stark gestiegen, daher macht es unseren Braumeistern viel Freude, beim Bierbrauen immer wieder neue, kreative Ansätze zu setzen."

Laut dem Unternehmen vereint das Wein-Bier eine lebhafte Säure aus der St. Laurent Traube und eine kräftige Bittere aus Hopfen und Weinmaische – das "KlosterneuBier ‘17" vereint also die jeweils einzigartigen Charakteristika von Bier und Wein: Zu der Kreation passen deftige Speisen wie Bretteljause, Geselchtem mit Kraut und Knödeln, Liptauer mit Salzstangerl sowie diversen Käsesorten.