Weltrekord: Avocado so groß wie Kopf gefunden

Avocado, Weltrekord
Foto: facebook.com/pamela.b.wang

Während eines Spaziergangs fand Pamela Wang in der Bucht von Kealakekua auf Hawaii die weltgrößte Avocado.

2,37 Kilogramm schwer und so groß wie ein Kopf – diese Maße könnten für die Eintragung ins Guinness-Buch der Rekorde ausreichen. Pamela Wang traute ihren Augen nicht, als sie in der Bucht von Kealakekua auf Hawaii eine riesige Avocado entdeckte. Im Interview mit der West Hawaii Today meinte die glückliche Finderin: "Ich sehe jeden Tag Avocados und ich sammle sie jeden Tag, aber diese eine war wirklich schwer zu übersehen."

Avocado, Weltrekord Foto: facebook.com/pamela.b.wang Bei der Sorte handelt es sich nicht um die weltbekannte Hass-Sorte, die durch ihre schwarze Schale besonders auffällig aussieht und unter anderem in Spanien gezüchtet wird. Das Riesenexemplar gehört zur Variation Daily 11: Früchte dieser Sorte werden bis zu dreimal größer als herkömmliche Avocados. Daily 11 wächst in Herbst- und Wintermonaten und ist normalerweise nicht in Supermärkten erhältlich.

Nachdem Wang die Riesenfrucht gefunden hatte, zeigte sie sie voller Stolz auf dem Pure Kona Green Farmers Market den regionalen Landwirten. Anschließend postete sie ein Foto auf Facebook, das die Größe der Frucht im Vergleich zu einer Zeitung zeigt. Übrigens hat sie die Frucht zusammen mit Freunden bereits verdrückt.

Da es im Weltrekord-Buch keine Kategorie für die "größe Avocado" gibt, strebt Wang die Eintragung in der Kategorie "schwerste Avocado" an. Seit 2009 trägt eine Avocado mit dem Gewicht von 1,8 Kilogramm aus Venezuela den Titel "schwerste Avocado".

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Das können Sie mit einer Avocado anstellen

Für alle Avocado-Fans, die nicht immer Guacamole essen wollen.

Avocado, Guacamole
Foto: Brent Hofacker/Fotolia

Avocado-Bananen-Milch

Stock-Fotografie-ID: 50797836… Foto: /Lauren King/iStockphoto Längst ist bekannt, dass Avocados auch süß hervorragend schmecken. Wer in Asien oder Südamerika schon Urlaub gemacht hat, kennt die vielen Saftstände mit frischen Shakes. Die Kombination Avocado und Banane mit Kokosmilch ist perfekt. Unbedingt eiskalt, eventuell sogar mit Crushed Ice genießen. Eine ganze Avocado bzw Banane und ein halber Liter Kokosmilch ergeben vier Gläser.

Warme Avocadosuppe

February 16, 2015 PHOTO; FOR USE WITH AP LIFESTYLE Foto: AP/Matthew Mead Zugegeben, hierzulande werden die Früchte vor allem kalt gegessen. Dabei eignen sie sich auch als warme Vorspeise. Zwei Avocados mit 750 ml Gemüsesuppe aufmixen und nach Lust und Laune mit Obers oder Sauerrahm verfeinern. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zur Deko: ein Klacks Pesto.

Avocado-Eiaufstrich

Avocado, Guacamole Foto: Brent Hofacker/Fotolia Avocados und Eier sind eine ähnlich gute Kombination wie Avocados und Bananen. Im Eiaufstrich bringen die Früchte nussige Aromen mit. Vier harte Eier, eine kleine Avocado, eine halbe Topfen-Packung, ein Essiggurkerl, ein TL Senf, Salz und Pfeffer gut vermischen. Mit Butter abschmecken. Wem der Snack zu gehaltvoll ist, tauscht die harten Eier gegen Feta aus.

Überbackenes Avocado-Brot

überbackenes Avocadobrot Foto: cc by ultrakml Ein überbackenes Avocado-Brot macht sich beim Brunchen gut: Für die schnellsten Varianten ein paar Tropfen Olivenöl auf einem Schwarzbrot verstreichen, dann die Avocado darauf verstreichen, würzen und anschließend Fetastücke darüber bröckeln oder Cheddar-Käse darüber reiben. Dazu passen Chiliflocken oder wenige Spritzer Tabascosauce. Wer es raffinierter will: zuerst die Avocadocreme, dann einen mit Senf abgeschmeckten Topfen darauf streichen, darüber Camembert.

Warum man Avocados mit Paradeisern essen sollte

Ob in Guacamole, in Salaten oder frisch aufs Brot – wer Avocados zubereitet, sollte beim Rezept immer auch Paradeiser oder Karotten ergänzen. Eine aktuelle Studie der Ohio State University zeigt, dass Avocados die Aufnahme von Beta-Carotin aus anderen Gemüsesorten vervielfachen. Außerdem unterstützen sie den Körper beim Umwandeln in Vitamin A. Beta-Carotin, auch Provitamin A, ist die Vorstufe des Vitamin A und sorgt bei vielen Obst- und Gemüsesorten für eine orange oder rote Farbe, etwa in Karotten, Paradeisern, Kürbissen, Marillen und Süßkartoffeln. Auch manche dunkelgrüne Gemüsesorten enthalten Beta-Carotine, dazu zählen etwa Spinat, Kresse, Brokkoli oder Blattsalate. Im Körper werden die Pflanzenstoffe in aktive und nutzbare Formen von Vitamin A umgewandelt. Die Wissenschaftler verglichen bei Studienteilnehmern Vitamin-A-Werte nach einer Mahlzeit mit Tomatensauce, die einmal mit einer ganzen Avocado (150 Gramm) und einmal ohne Avocado serviert wurde. Das Ergebnis: Werden Beta-Carotin-haltige Lebensmittel gemeinsam mit Avocados gegessen, kann das Beta-Carotin um das 2,4-fache besser aufgenommen werden, als wenn keine Avocado dabei ist. Außerdem vervierfachte sich die Umwandlung in Vitamin A aus der Vorstufe – der Körper kann aus der Vorstufe leichter Vitamin A erzeugen. In einer zweiten Untersuchung servierten die Forscher eine ganze Avocado mit rohen Karotten und konnten noch stärkere Effekte beobachten: Die Aufnahme von Beta-Carotin erhöhte sich um das 6,6-fache, die Umwandlung von Provitamin A in Vitamin A um das 12,6-fache. Schon eine halbe Avocado (75 Gramm) erhöht die Aufnahme von Beta-Carotinoiden. "Bestimmte Lebensmittel gemeinsam zu essen, hat mehr als nur geschmackliche Gründe. Manche Paarungen können helfen, dass der Körper die Vorteile effektiver verarbeiten kann", so die Studienautoren. Vitamin A trägt zum Aufbau einer gesunden Haut bei, unterstützt das Immunsystem, funktioniert als Wachstumsfaktor, ist am Sehvorgang beteiligt und stärkt das Immunsystem. Außerdem hat das Vitamin eine antioxidative Wirkung. Auch die Avocado selbst ist reich an Beta-Carotinoiden und Vitamin A sowie an Vitamin C. Gemeinsam mit einer frisch gepressten Zitrone verspeist, liefert eine ganze Avocado den Tagesbedarf an Vitamin C. Neben der Olive gilt die Avocado, die ursprünglich aus Südmexiko stammt und heute in fast allen tropischen und subtropischen Gebieten angebaut wird, als eine der fettreichsten Früchte. Ihr Fettgehalt beträgt je nach Sorte 25 bis 30 Prozent, weshalb sie auch als Butterfrucht bezeichnet wird. Eine ganze Avocado hat in etwa 250 Kalorien. Allerdings verfügt sie anders als Butter über einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System sowie den Cholesterinspiegel haben. Zudem sind sie leicht verdaulich. Avocadoöl ist ideal für trockene und sensible Haut. Das Öl bindet Feuchtigkeit und fördert die Zellregneration. Selbstgemachte Avocadomasken sind nahezu ein Jungbrunnen für die Haut. Dazu eine halbe reife Avocado mit einer Gabel zerdrücken und pürieren. Die Masse auf das Gesicht auftragen, einwirken lassen und mit lauwarmem Wasser abspülen. Die Vitamine A und E sowie die ungesättigten Fettsäuren bringen die Haut zum Strahlen, weshalb das Öl der Avocados in der Kosmetik zur Herstellung von Hautcreme, Seife und Massageöl verwendet wird. Die Avocado ist besonders reich an Vitamin E – 100 Gramm Avocado enthalten 2,07 mg, so viel wie kaum eine andere Frucht. Die empfohlene Tagesmenge bei Vitamin E liegt bei elf bis 15 mg. Vitamin E ist als Antioxidans wirksam und schützt die Zellen vor freien Radikalen. Daneben wirkt es entzündungshemmend, unterstützt das Immunsystem und reduziert das Krebsrisiko, da es einerseits antioxidativ wirkt, andererseits Einfluss auf das Zellwachstum hat. Auch für das Nervensystem sowie die Skelettmuskulatur spielt Vitamin E eine wichtige Rolle. Zu den Inhaltsstoffen der Avocado zählen zudem Vitamin K, das für die Blutgerinnung notwendig ist, sowie wertvolle Mineralien wie Kalzium, Kalium und Eisen. Da die Avocado natriumarm und kaliumreich ist, eignet sie sich bei Bluthochdruck sowie Erkrankungen der Haut, Nieren und des Herzens. Je 100 Gramm enthält die Avocado 29 mg Magnesium, welches die Muskeln stärkt, Krämpfen beim Sport vorbeugt und bei Muskelkater hilfreich sein soll. Hochwertiges Eiweiß versorgt den Körper dabei mit den notwendigen Aminosäuren. Die Avocado unterstützt gute Laune: Sie hat einen hohen Anteil der Aminosäuren Leucin und Isoleucin, die die Produktion des Hormons Serotonin anregt. Serotonin steuert den Gemütszustand, Sexualtrieb, Schlafrhythmus und die Körpertemperatur. Ein Mangel an Serotonin wird mit Angstzuständen, Depressionen und höherer Empfindlichkeit gegenüber Schmerzen in Verbindung gebracht. Nicht empfehlenswert sind Avocados für Diabetiker. Der Inhaltsstoff Mannoheptulose hemmt die Insulinausschüttung, was den Blutzuckerspiegel erhöhen kann.

(Kurier) Erstellt am
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