© KURIER/Jeff Mangione

Umstyling
11/14/2015

New Look, Teil 1

Start frei für die große Umstyling-Aktion der freizeit in Kooperation mit dem Designer Outlet Parndorf. Unsere ersten Kandidatinnen: Regina Wieninger, 51, und Doris Prohaska, 34. Einen Tag lang haben wir die beiden unter unsere Fittiche genommen – hier das Ergebnis.

von Annemarie Josef

Man möchte ihr nicht glauben, wenn freizeit-Umstyling-Kandidatin Regina Wieninger von sich behauptet, dass sie eher ein unsicherer Mensch sei und schwer Nein sagen könne. Aber Nein sagen hat sie heute eh nicht vor. "Ich vertraue auf eure Stylisten und hoffe, einen Look zu bekommen, der mich selbstbewusster und durchsetzungsstärker wirken lässt", sagt sie. Da ist der Leo-Mantel mit Fellkragen natürlich ein Statement – um so ein Teil anzuziehen, braucht es Mut. "Was meinst du?", fragt die Stylistin, Regina probiert und ihr Blick verrät eine Mischung aus "soll ich wirklich?" und der Lust darauf, etwas auszuprobieren. Der smaragdgrüne Fellkragen bringt ihre Augen zum Leuchten. Das extravagante Teil hätte sie sich niemals selbst ausgesucht. Auch die Farbe wäre nicht ihre erste Wahl gewesen. Die Stylistin über den Look: "Ich wollte etwas Freches, Wildes für Regina, weil sie der Typ dafür ist. Das Grün ist perfekt zu ihren Augen, die Leggings mit Stretchanteil ideal, weil hier zwei Materialien kombiniert werden, gemeinsam mit den Blockabsatz-Stiefeletten lässt das die Beine schlanker wirken." Make-up und Hair-Artist Dirk Nebel hätte Regina am liebsten einen kinnlangen Bob verpasst. "Das würde dich noch eleganter machen." Kürzere Haare will Regina aber nicht. "Okay ein bisschen", willigt sie dann doch ein. Der Artist würde nie etwas machen, was die Kandidatinnen nicht wollen. "Davon hat keiner etwas." Beim Make-up hat er freie Hand. Die Lippen schminkt er in einem warmen, hellen Beerenton. "Je heller die Lippen, desto voluminöser wirken sie." So deckt er auch die Reste des Permanent-Make-ups ab, das sich Regina vor längerer Zeit machen ließ. "Permanent-Make-up ist oft zu hart und lässt einen schnell älter wirken."
Die Augen betont Dirk in Petrolgrün. "Grün ist ihre Farbe." Die Haare bekommen eine Tönung in Kupfergoldbraun und Schoko. "Geht auch mehr Rot?", will Regina wissen? "Ja", sagt Dirk, "könnte dann aber auch billig wirken."Das Umstyling hat Regina Spaß gemacht. Auch vor der Kamera fühlt sie sich sichtlich wohl. Posiert gut gelaunt, um ihren Look zu zeigen, bis der Fotograf sagt: "Das ist es."
Und wie geht es ihr ein paar Tage danach? "Super, ich habe für meine Frisur viele Komplimente bekommen und Smaragdgrün gehört ab jetzt in meinen Kleiderkasten."

Was Doris Prohaska, 34, nicht an sich mag, sind ihr Bauch und ihre Oberarme. „Mein Körper verzeiht mir ja viel, aber manchmal hätte ich schon gerne weniger Gewicht“, sagt die freizeit-Umstyling-Kandidatin im Vorgespräch. Was sie an sich mag? „Meine Ausstrahlung. Die ist mir eigentlich das Wichtigste. Denn was hilft das schönste und teuerste Outfit, wenn die Ausstrahlung fehlt.“
Heute will sie mithilfe der Profi-Stylisten eine neue Seite von sich zeigen. Am liebsten einen Look, der ladylike und feminin ist. Ihre Style-Vorbilder: Reese Witherspoon, Kate Hudson und Barbara Schöneberger – eine blonde Mischung aus Eleganz, Glamour, Witz und Selbstironie.

Die Frisur hätte sie gerne mit mehr Schwung, „einfach mal eine Erwachsenenfrisur ausprobieren“. Ihre Haare sind allerdings vom vielen Selberfärben sehr strapaziert. Der Ansatz wird mit blonden Strähnchen behandelt, die kaputten Spitzen werden nachgeschnitten. Der Styling-Tipp von Profi Dirk Nebel: Nur die Ansätze nachfärben und regelmäßig die Spitzen schneiden lassen, das aber unbedingt beim Friseur. „Und bitte lass dir den Pony rauswachsen.“ Doris lacht: „Das habe ich mir gemeinsam mit einer Freundin aus einer Laune heraus selbst geschnitten.“ „Tu das bitte nie wieder“, sagt Dirk – und arbeitet Glanz und Glamour ins Haar. Doris’ Augen betont er mauvefarben. Lippenstift, Gloss, Wimperntusche, Rouge, mehr braucht’s nicht, um ein Strahlen in ihr Gesicht zu zaubern.
Für das Outfit hat sich Doris „mehr Mut zur Farbe“ gewünscht. Die Stylistin Angelika Königseder empfiehlt hier aber lieber dezent zu arbeiten. „Ein roter Mantel könnte es schon sein, darunter sollte es aber eher gedeckt bleiben.“ Im blauen Kleid fühlt sich Doris wohl. Es sitzt locker um die Problemzonen, formt aber durch die Taillierung eine schlankere Silhouette. Die Tasche bringt den Farbakzent. Auf was kann Doris im Alltag achten? „Finger weg von großen, floralen Mustern. Das staucht den Körper, V-Ausschnitte hingegen strecken“, so die Stylistin.
Und was nimmt unsere Kandidatin vom Umstyling mit? „Es war ein toller Tag und hat mir Selbstbestätigung gegeben.“
Das zeigt Doris Prohaska dann auch beim Fotoshooting. Eine ganze Modestrecke hätten wir mit ihr abdrucken können, so witzig, locker und elegant war sie ...

Haare und Make-up: Dirk Nebel facebook.com/dirknebelinternational

Styling Outfit: Angelika Königseder

www.angelikakoenigseder.com

Fotos: Jeff Mangione, Produktion: Claudia Diwisch

Vielen Dank für die Unterstützung an das McArther GlenDesigner Outlet in Parndorf sowie an Friseurin Sylvia Müller und ihr Team im Hotel Wende, Neusiedl am See.

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