Was für ein Ergebnis!

© KURIER/Jeff Mangione

Umstyling
11/21/2015

New Look, Teil 2

Zweiter Teil der großen freizeit-Umstyling-Aktion in Kooperation mit dem Designer Outlet Parndorf. Unsere Kandidatinnen heute: Cornelia Kratschmann, 31, und Elisabeth Schöffl-Pöll, 71.

von Annemarie Josef

Jeans und T-Shirts sind Cornelia Kratschmanns Alltagskleidung. Wie lange sie morgens braucht, um sich herzurichten? Zehn Minuten. Sie schminkt sich nie, außer sie geht am Abend aus. Doch das kommt eher selten vor, seit die biomedizinische Analytikerin mit ihren beiden Töchtern, zwei und vier Jahre alt, in Karenz ist. Trotz der knappen Zeit, die sie als Mutter hat, wollte sie unbedingt beim -Umstyling mitmachen. Die Kinder sind jetzt bei der Oma, sie ist bereit.

Zur Frisur sagt sie: „Was weg muss, muss weg.“ Doch Hair- & Make-up-Artist Dirk Nebel gibt Entwarnung, schneidet nur die Spitzen. „Kurzhaarschnitt wäre für Cornelia nix, weil sie fürs Styling nicht die Zeit hat.“ Gut wäre aber, wenn sie alle drei Monate zum Nachschneiden ginge, das lässt die Haare sofort voller wirken. Dazu nach jeder Haarwäsche Pflege in die Längen einarbeiten und schon ist der Experte zufrieden.

Auch beim Make-up empfiehlt er Zurückhaltung. „Es muss ja zur Lebensrealität passen.“ Was ihr mehr Ausdruck verleiht, ist, die Augenbrauen färben und in Form bringen zu lassen. Und: „Wimperntusche und Lipgloss in der Früh wären super.“ Vor der Karenz hatte unsere Umstyling-Kandidatin mehr Muße für Mode. Heute stöckeln die beiden Töchter mit den Schuhen der Mama durch die Wohnung. Warum nicht sie selbst? „Na ja, Absätze passen nicht so wirklich zu Kindergarten und Spielplatz.“ Das klingt überzeugend – bisStylistin Angelika KönigsederCornelias Beine sieht. „Bei diesen Beinen sind Kleider und Hotpants fast ein Muss.“ Und dann geht es schon los: Zwei Kleider zur Auswahl sind schnell gefunden. Und natürlich auch schöne Schuhe. Cornelia schlüpft hinein, geht ein paar Schritte, dreht und wendet sich, schaut wie Frauen eben schauen, wenn sie den vermeintlich richtigen Schuh für sich gefunden haben. „Man fühlt sich gleich ganz anders“, schwärmt sie.
So anders, dass nach einem langen Umstyling-Tag am späten Abend noch eine Mail von ihr in der Redaktion landet: „Lange hinausgeschoben muss ich mich jetzt wohl abschminken, irgendwann endet auch der schönste Tag!“

Oft kleide ich mich in Schwarz-Weiß, um nichts falsch zu machen“, schrieb Elisabeth Schöffl-Pöll in ihrer Bewerbung für das -Umstyling, „ich finde diesen Look aber mittlerweile langweilig. Beratung und Styling sind dringend nötig.“ Sie wird mit ihren 71 Jahren nicht die älteste Kandidatin sein, die in den kommenden Wochen mit der einen neuen Look ausprobiert. „Alt ist ein schreckliches Wort“, stellt sie gleich klar, „ich bin nicht alt, sondern reif.“


Elisabeth Schöffl-Pölls Leben hat immer mit Film, Theater und Literatur zu tun gehabt, dazu gehören etwa Dreharbeiten mit Stermann und Grissemann, der Aufbau der „Dichtermühle“ in Hollabrunn und das Schreiben von Büchern und Kolumnen.

In jungen Jahren, sagt die freizeit-Kandidatin, habe sie sich auch mutiger angezogen, ihren Look mit Großmutters Stücken vom Dachboden aufgepeppt. Mit 70 könne man sich leider nicht mehr so verrückt anziehen. „Wie eine Oma ausschauen will ich aber auch nicht.“ Was tun? Sich einfach wieder trauen, findet das Umstyling-Team. „Eher auf Grau und Schwarz verzichten – oder mit Farbe kombinieren“, sagt Stylistin Angelika Königseder, das mache sie frisch und jung. „Sie kann eigentlich alle Farben und Muster anziehen.“ Es ist aber eine graue Stoffhose im Joggingstyle mit Bündchen, die es Elisabeth Schöffl-Pöll angetan hat: „Das ist schon eine Wahnsinnshose.“ Die Stylistin ist dabei. Dazu hohe Stiefeletten in Rauleder, das verlängert das Bein. Früher habe sie öfter hohe Schuhe angehabt, sagt unsere Kandidatin. Warum nicht auch heute? „Hohe Schuhe sind für jede Frau schön, wenn sie darin gehen kann. Das ist hübsch und weiblich“, findet die Stylistin. Hut und außergewöhnliche Lederjacke (mit Farbton) dazu, und der Look fetzt.
Hair- & Make-up-Artist Dirk Nebel lobt ihre klassisch-römische Gesichtsform. „Elisabeth ist sehr natürlich, da muss man ihr nichts einreden. Aber ein leichtes Make-up würde ich ihr für jeden Tag empfehlen. Das bringt die Augen zum Strahlen.“ Das Make-up fürs Shooting wählt Dirk in leichten, hellen Tönen. „Je reifer die Haut, desto heller sollten die Töne sein. Auch für die Lippen.“
Den Umstyling-Look präsentiert die Autorin selbstbewusst. Und als der Fotograf sagt „Jetzt bitte einen scharfen Blick in die Kamera“, sagt sie: „Den hab ich immer.“

Haare und Make-up: Dirk Nebel facebook.com/dirknebelinternational

Styling Outfit: Angelika Königseder

www.angelikakoenigseder.com

Fotos: Jeff Mangione, Produktion: Claudia Diwisch

Vielen Dank für die Unterstützung an das McArther GlenDesigner Outlet in Parndorf sowie an Friseurin Sylvia Müller und ihr Team im Hotel Wende, Neusiedl am See.

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