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Chronik Wien
10/17/2013

Schließfächer in Bank geknackt

Neun Schließfächer in Wiener Bank aufgebrochen. Polizei tippt auf Einzeltäter.

Als Kunde getarnt hat ein Mann vor eineinhalb Wochen ein Schließfach in einer Wiener Bank gemietet und die von dem Geldinstitut dabei eingeräumte "Privatsphäre" genützt, um ungehindert mehrere fremde Safes im Tresorraum zu knacken. Am Donnerstag veröffentliche die Polizei ein Fahndungsfoto des Mannes, der insgesamt neun Schließfächer aufgebrochen und Beute im Wert von 200.000 Euro gemacht haben soll.

"Die Ermittler gehen von einem Einzeltäter aus", sagte Polizeisprecherin Barbara Riehs. In der Leopoldstädter Bank habe der Verdächtige Englisch mit Akzent gesprochen. Er wirkte wie ein seriöser Geschäftsmann mit gepflegtem Auftreten und habe einen silberfarbenen Aktenkoffer dabei gehabt.

Identität muss geprüft werden

Noch zu prüfen ist auch die Identität, die der Beschuldigte beim Mieten des Schließfachs angegeben hat. Als Bankkunde musste er sich zwar ausweisen, es ist aber nicht gesichert, dass er seine echten Dokumente vorlegte.

Am 8. Oktober war der Mann in das Geldinstitut gekommen. Ein Bankangestellter schöpfte keinen Verdacht, als der vermeintliche Kunde ein Schließfach anmietete. Seine angeblichen Wertsachen durfte er allein und unbeobachtet im Tresorraum deponieren. In dieser Zeit gelang es dem Dieb, neun Schließfächer aufzubrechen. Er erbeutete vor allem hochwertige Uhren und Goldschmuck.

Hinweise werden unter der Nummer 0131310/62800 entgegengenommen. Ob es eine Verbindung zu mehreren ähnlich gelagerten Fällen gibt, müsse erst geklärt werden, sagte Riehs.

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