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Chronik Wien
05/09/2020

Schafe werden auf der Donauinsel zu Rasenmähern

Die Alternative zu Maschinen macht ein EU-Projekt möglich. Schon im Vorjahr waren die Tiere im Einsatz.

von Teresa Sturm

Schon im Vorjahr wurde eine umweltschonende Möglichkeit gefunden, die Wiese auf der Donauinsel zu mähen. Die Stadt Wien setzte auf Krainer Steinschafe, die als Rasenmäher eingesetzt wurden.

Die Winterpause verbrachten die 70 Tiere im Stall und kommen nun auf die Insel zurück.„Es freut mich, dass wir unser Pilotprojekt im Rahmen des EU-Projekts LIFE DICCA auf der Insel fortsetzen, es geht um Anpassungsmaßnahmen und Strategien gegen den Klimawandel in unserer Klimamusterstadt“, sagt Umweltstadträtin Ulli Sima.

Keine Abgas-Schadstoffe

Da Schafe beim Grasen auch manche Pflanzen stehen lassen, entstehen dadurch Wiesenbereiche mit längerem oder kürzerem Pflanzenstand. Zudem stoßen die Nutztiere keine Abgas-Schadstoffe aus und sind auch leiser als Maschinen.

Die Schafe wurden von ihrem Heimatstall in Lassee/NÖ wieder in den Norden der Donauinsel gebracht. Darunter sind auch Jungtiere, die im Winter auf die Welt kamen.

Die Rasse "Krainer Steinschafe" gilt als robust und kommt auch gut mit der Hitze zurecht. Der Job geht für die Schafe bis Oktober. Im Vorjahr haben sie in sechs Monaten insgesamt eine Fläche von 7,3 Hektar  „abgemäht“.

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