200 Teilnehmer bei Pro-Palästina-Demo in Wien

Ähnliche Veranstaltungen gab es auch in Wiener Neustadt, Graz, Linz, Klagenfurt, Salzburg, Innsbruck und Dornbirn.
Eine Demonstration mit palästinensischen Flaggen und einem Banner mit der Aufschrift „Save Gaza“.

Am zweiten Einkaufssamstag hat in Wien am Platz der Menschenrechte am unteren Ende der Mariahilfer Straße eine von "Palästina Solidarität Österreich" organisierte Pro-Palästina-Demo stattgefunden.

Richtung Kanzler Karl Nehammer skandierten die knapp 200 Teilnehmer: "Nehammer, wo bist du? Kinder sterben, du schaust zu!" Demonstrationen gab es auch in Wr. Neustadt, Graz, Linz, Klagenfurt, Salzburg, Innsbruck und Dornbirn. Gefordert wurde u. a. ein "sofortiger Waffenstillstand".

Rote Karte für Österreich und Israel 

In Wien waren neben zahlreichen Palästina-Fahnen auch die Flaggen des Libanon und Syriens zu sehen. Auch eine Sowjetflagge wurde geschwungen. Der Auftakt der Veranstaltung war um 14.00 Uhr, kurz nach 15.30 Uhr zogen die Demonstranten und Demonstrantinnen über den Ring Richtung Rathaus weiter, es gab kurze Verkehrsbehinderungen. Am häufigsten wurden "Free Palestine" und "Freiheit für Palästina" skandiert. In Sprechchören wurde außerdem die Freiheit aller politischen Gefangenen verlangt. Auch "Hoch die Internationale Solidarität" und "Boykott Israel" war zu hören.

Am Rande des Demozuges wurden rote Flyer an Passanten verteilt, auf denen Israel und Österreich die Rote Karte gezeigt wurde. Darauf stand unter anderem: "In Verletzung unserer Neutralität kauft unser Land vom Apartheidstaat Waffen und liefert solche an das völkermörderische Regime." Außerdem wurde darauf kritisiert, dass die Regierung in Wien dreimal gegen einen sofortigen Waffenstillstand gestimmt haben soll.

Richtung Israel war zu lesen, dass jegliche Kritik als "Antisemitismus denunziert" werde. Zudem wurde Israel vorgeworfen, eine "Politik der Apartheid, des Siedlerkolonialismus und der Vertreibung" zu betreiben.

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