Wiener Nordwestbahnhof: Parkplatzpflicht im autofreien Areal

Luftaufnahme mit Rendering der geplanten Gestaltung
Im Zentrum der Brigittenau müssen mehr als doppelt so viele Stellplätze errichtet werden wie in Rothneusiedl am Rande Wiens.

Es ist das letzte, große, innerstädtische Entwicklungsgebiet Wiens. Und es soll ein Vorzeigeprojekt werden, das „alle Stückerl moderner Stadtplanung“ spielt, wie Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) sagt: der Nordwestbahnhof im 20. Bezirk.

Wo sich heute noch eine klassische „Gstätten“ befindet, sollen im Jahr 2035 15.500 Menschen wohnen und 4.700 arbeiten (siehe Infobox unten). Das Areal soll dabei nach höchsten Umwelt- und Klimastandards entwickelt werden, wie die Stadt sowie die ÖBB als Grundeigentümer betonen. Doch stimmt das?

Kommentare