Juwelier-Überfall in Wiener City: Diesen Schmuck nahmen die Täter mit

Zwei Frauen betrachten den Schmuck in einem Juweliergeschäft.
Die Ermittler sind weiter auf Spurensuche und veröffentlichten Bilder der gesuchten Beute.

Nach dem Überfall auf einen Juwelier am Neuen Markt in der Wiener Innenstadt haben die Ermittler am Donnerstag über die Homepage des Bundeskriminalamts (BK) Bilder von mehreren Beutestücken publiziert.

Eine elegante Halskette mit Smaragden und Diamanten auf dunklem Hintergrund.

Zwei tropfenförmige Ohrringe mit Perlen und Diamanten.

Ein ovaler Anhänger mit einem blauen Stein in der Mitte, umgeben von filigranen Verzierungen.

Eine silberne Brosche mit Strasssteinen liegt in einer Schatulle.

Ein Anhänger mit einem großen, tropfenförmigen, grünen Edelstein, umgeben von Diamanten.

Eine Halskette mit rechteckigen Diamanten liegt kreisförmig auf einem grauen Untergrund.

Zwei Brillantohrringe „Snowflake“ von Van Cleef & Arpels.

Zur Höhe der Schadenssumme wollten die Fahnder bisher nichts sagen, aus kriminaltaktischen Gründen, wie Polizeisprecherin Barbara Gass zur APA sagte. Unterdessen waren die Kriminalisten nach wie vor dabei, Spuren am Tatort auszuwerten.

Drei Verdächtige

Drei Männer kamen Dienstagvormittag in das Geschäft am Neuen Markt und drohten zwei Angestellten. Mit dem Diebesgut flüchteten sie Richtung Kupferschmiedgasse auf die belebte Kärntner Straße. Der Coup dürfte nur 30 Sekunden gedauert haben. Die Männer kamen laut Polizeisprecherin Barbara Gass mit Mund-Nasen-Schutz maskiert in das Geschäft.

Aufgrund der derzeit herrschenden Pandemie und der FFP2-Maskenpflicht schöpfte zunächst keiner Verdacht. Sie bedrohten die Frau und den Mann verbal und schrien in englischer Sprache: "Down, down!" Ob das Trio bewaffnet war, ist bisher unklar. Danach bedienten sich die Kriminellen selbst und traten die Flucht an. Aufgrund der Maskenpflicht waren die drei auch bei ihrer Flucht niemandem aufgefallen.

Die Fahnder suchen nun einerseits nach verwertbaren Spuren am Tatort wie zum Beispiel Fingerabdrücke oder DNA-Rückstände. Zum Anderen werden Kameras im Geschäft und in der Umgebung des Tatortes überprüft, ob sie brauchbares Bildmaterial der Täter aufgezeichnet haben. Gerade im ersten Bezirk gibt es zahlreiche Alarmkameras.

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