Ex-FPÖ-Chef Strache: "Von dem Gehalt werde ich nicht leben können"

Ex-FPÖ-Chef Strache: "Von dem Gehalt werde ich nicht leben können"
Der Ex-Vizekanzler will sich 2025 in Wien wieder zur Wahl stellen. Er macht im Moment aber nicht nur damit Schlagzeilen.

Heinz-Christian Strache will es wieder wissen: Vor einigen Tagen verkündete er, dass er mit seinem Team bei der Wien-Wahl 2025 antreten möchte. Die Ankündigung kam zeitgleich mit Schlagzeilen rund um Philipp Jelinek, dem ORF-Vorturner, der nach Chats mit dem ehemaligen Vizekanzler seinen ORF-Job los ist.

Wie Strache das einschätzt und warum sein Name in Sachen Spionageaffäre rund um Egisto Ott und Jan Marsalek fiel, erzählte er dem KURIER. 

KURIER: Die Themen, mit denen Sie in Wien überzeugen wollen, sind die gleichen, wie jene der FPÖ. Kann sich das ausgehen?

Heinz-Christian Strache: In der FPÖ-Wien fehlt derzeit die Präsenz bei den Menschen. Es wird nicht die Oppositionspolitik gelebt, die sich viele Bürger in Wien wünschen. Ich bin aus meiner freiheitlichen Familie leider 2019 ausgeschlossen worden, habe nach unzähligen Verleumdungen und zehn gewonnenen Verfahren immer wieder die Hand ausgestreckt für eine ehrliche Aus- und Versöhnung, aber solange es diese nicht gibt, muss ich für meine Unterstützer jetzt die Wiener Wahl 2025 zu planen beginnen. Viele Bürger, Mitstreiter und Freunde wollen, dass ich wieder aktiv in die Politik einsteige. Sollte es noch zu einer Aussöhnung bis Ende 2024 kommen, findet man sicher einen gemeinsamen Weg.

Aber Sie nehmen der FPÖ Stimmen weg. 

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