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ESC-Pubquiz: Wer kennt den Song Contest am besten?

Wo schon vor dem Finale Wettbewerbsstimmung unter internationalen Fans herrscht.
Zwei Frauen lächeln mit einem "Crossfield's Pub Quiz"-Bogen und einem "Eurovision Song Contest"-T-Shirt.

Noch bevor die erste Frage gestellt wird, diskutieren die Gäste im Crossfields Australian Pub untereinander. Schnell wird ein Teamname auf den Fragebogen geschrieben, dann sind alle Augen auf den Quizmaster gerichtet. Die erste Frage: Wo fand der erste Song Contest statt? 

18 Teams sind zum Eurovision-Pubquiz in das australische Lokal gekommen. Das Quiz ist Teil des ESC-Rahmenprogramms, das Crossfields Eurofan Café und offizieller Pate für das ESC-Teilnehmerland Australien. Derzeit liegt das Land in den Quoten auf Platz zwei, die feierliche Stimmung herrscht aber schon die ganze Woche. 

Hotspot für australische Fans

„Jeden Tag sind  australische Fans bei uns“, sagt Lokalbetreiberin Karoline Klezl. Auch für das Public Viewing des Finales am Samstag sei man schon ausreserviert. Rund 70 Prozent sollen internationale Fans sein. Bereits am Montag fand ein ESC-Pubquiz statt. „Das ist so gut angekommen, dass wir sofort einen zweiten Abend organisiert haben.“ 

Wie gut es lief, sieht man an Kyra und ihren Freunden. Die Gruppe aus Deutschland nahm bereits beim ersten Quiz teil, nun ein zweites Mal. „Heute wollen wir gewinnen.“ Gefunden haben sie das Quiz über die Eurofan Café Website. 

Zu gewinnen gibt es das offizielles Eurovision-Kochbuch und australisches Bier. Zehn Fragen warten auf die Teams, für jede bleiben nur wenige Minuten Zeit. Handys sind streng verboten – wer erwischt wird, ist disqualifiziert.

Zwei Männer lächeln mit einer australischen Flagge und einem ESC-Quiz-Flyer in einem Pub.

Sascha (l.) und Jerry kommen aus den Niederlanden und beweisen beim Pubquiz ihr ESC-Wissen.

Auch Sascha und Jerry aus den Niederlanden nehmen heute teil. Ihr ESC-Wissen stufen sie als recht hoch ein, sie verfolgen den ESC schon lange, 15-mal waren sie sogar live in der austragenden Stadt.  „Wir waren schon vor zehn Jahren in Wien, wir freuen uns wieder hier zu sein“, sagt Jerry. Die Daumen drücken sie Finnland und Australien. Dass die Niederlande diesmal fehlen, störe sie kaum. „Beim Eurovision geht es um Musik und gemeinsam eine gute Zeit zu haben.“

Schwere Fragen fordern heraus

Einen Tisch weiter sitzen Rebecca und Serena. Sie sind aus Australien angereist. Das Pub und das Quiz haben sie auf Social Media entdeckt. „Die Fragen sind extrem schwer“, sagt Serena. Aufmerksam hören sie dem Quizmaster zu, der die Fragen einmal auf Englisch und einmal auf Deutsch stellt. 

Auch die anderen Teams müssen bei manchen Fragen länger nachdenken, dann wird hektisch geschrieben. Im Lokal hängen kleine Australien-Flaggen, landestypisches Essen wird serviert. Die beiden Frauen lieben die Atmosphäre. „Wir fühlen uns hier wie zu Hause“, sagt Rebecca. 

Zwei lächelnde Männer posieren, einer trägt ein "DAD"-Sweatshirt, der andere ein Coca-Cola-T-Shirt.

Michael (l.) und Philip aus Deutschaland konnten alle Fragen richtig beantworten und das Pubquiz gewinnen.

Nach der zehnten Frage werden die  Fragebögen eingesammelt, kurze Zeit später ein Gewinner-Team gekürt: Michael und Philip aus Deutschland. Sie haben alle Fragen richtig beantwortet, für Michael ein leichtes Spiel: „Ich schaue den Song Contest seit 1998 und bin ein sehr großer Fan.“ 

Dieses Jahr ist  Finnland ihr Favorit, aber vor allem lieben sie den ESC für das Gemeinschaftsgefühl. „Man feiert einfach tolle Musik mit gleich gesinnten Leuten“, sagt Michael, während er sein gewonnenes Bier an Tischnachbarn verteilt, um gemeinsam anzustoßen. 

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