18 Sorten bietet Veganista in der Filiale auf der Tuchlauben an. 

© Kurier/Gilbert Novy

Chronik Wien
03/01/2021

Eis des Jahres 2021: Die Salons wärmen Mozart auf

Eigentlich ist noch geheim: Eis des Jahres wird eine Kreation mit Pistazie und Marzipan. Wie der Saisonstart in den Eisdielen läuft.

von Stefanie Rachbauer

Die zweite Station der sonntäglichen Zucker-Tour zweier junger Frauen ist die Tuchlauben: Nach einem Stopp bei Starbucks für einen Cookie warten die beiden dort darauf, dass endlich die Veganista-Filiale an der Nummer 12 aufsperrt.

„Dann kommt der nächste Zuckerschock“, sagt eine der beiden.

Ein paar Minuten müssen sie sich noch gedulden. Im Eissalon erledigen zwei Verkäuferinnen die letzten Handgriffe: 18 Bottiche in die Vitrine stellen, Licht aufdrehen, Musik an.

Um Punkt zwei Uhr dürfen die Wartenden hinein: Die Saison ist eröffnet.

Viele Wiener Eissalons bedienen dieser Tage die ersten Kunden des Jahres: Am Freitag sperrte etwa die beliebte Eismacherei in der Donaustadt auf. Im März folgen zum Beispiel Vindoni in der Landstraßer Hauptstraße, Tichy am Reumannplatz oder der Eissalon am Schwedenplatz.

Nur Take-away erlaubt

Einige Frühstarter haben schon länger offen: Den Beginn machte am Valentinstag Veganista mit seinem Stammhaus in der Neustiftgasse. Die restlichen zehn Filialen sperrten nach und nach auf – am Sonntag eben jene auf der Tuchlauben.

Auch schon offen: unter anderem der Eis-Greissler in der Neubaugasse, La Romana in der Stiftgasse und der Eissalon Garda in der Mariahilfer Straße.

Vor Ort essen darf man das Eis bei all diesen Salons aber nicht: Wegen der Gastro-Schließung ist nur Take-away erlaubt.

Nachdem die Veganista-Verkäuferin ihre ersten Kundinnen bedient hat, klebt sie deshalb noch schnell einen Zettel mit der Aufschrift „Bitte nicht hinsetzen“ auf die Bank vor dem Geschäft.

Inzwischen stehen mehrere Kunden an, wie auch beim Eissalon Tuchlauben gegenüber.

Mozart-Eis mit Nüssen

Die beiden jungen Frauen haben die Sorten Cookies und und Nocciolone gewählt: Letztere ist die Eröffnungssorte der Tuchlauben-Filiale. Das Haselnuss-Nugat-Eis mit Tonkabohne, Schoko-Fudge und gehackten Nüssen hat sich in der vergangenen Saison an diesem Standort besonders gut verkauft.

Nüsse spielen auch im österreichischen Eis des Jahres eine wichtige Rolle. Offiziell vorgestellt wird es voraussichtlich erst im April. Aber: „Das Thema ist Mozart“, verrät Peter Dobcak, Gastro-

Obmann in der Wiener Wirtschaftskammer, dem KURIER. Zu rechnen sei mit einer Kreation mit Pistazie und Marzipan. Das europäische Eis des Jahres steht bereits fest: Vanille mit Schoko-Stückchen und Orange.

Die beiden Frauen spazieren jetzt weiter – zu ihrer dritten Station. Wohin es sie verschlägt, wissen sie noch nicht: Womöglich an einen Ort, wo sie nach all dem Zucker etwas Saures bekommen.

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