© Christian Fürthner

Chronik Wien
07/16/2021

Dürre statt Feuchtgebiet: Der Zollerbach kann nicht fließen

Das Wasser in der Gasse musste per Hand gesteuert werden.

von Nina Oezelt

Die gerade erst eröffnete neue Zollergasse im 7. Bezirk hat einen „trockenen“ Start hingelegt. Ausgerechnet das kleine Bächlein, manche nennen ihn auch „Zollerbach“, kann noch nicht wirklich fließen. Der Grund: Ein wichtiges Steuerelement für die Wasserregulierung sei nicht rechtzeitig geliefert worden. „Wir mussten die Bewässerung des Baches bis jetzt per Hand steuern“, heißt es aus dem Büro des Bezirksvorstehers. Auch bestimmte Sitzelemente würden noch fehlen. Schuld daran sei die „bekannte Baustoffmangelkrise“, heißt es.

Wieder intakt

Drei Schaumdüsen und drei beleuchtete Nebeldüsen am Boden spritzen normalerweise Wasser – von unten nach oben – in die Luft. Das Wasser fließt dann ab – symbolisch Richtung Haus des Meeres – und wässert so die Bäume und die Beete in der Gasse. Schon heute soll das Wasserspiel wieder intakt sein und sich automatisch ein- und ausschalten. Die Temperatur muss dafür über 25 Grad betragen. Probleme mit Wasserelementen gibt es in der Stadt immer wieder. Einige Nebelduschen litten bereits unter Bakterienbefall.

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