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Chronik Wien
06/26/2021

Der Russische Bär kommt zum Wiener "KaDeWe"

Rund um die Fotovoltaikanlage am Dach des neuen Kaufhauses sollen fünf Wildtierarten heimisch werden.

von Stefanie Rachbauer

Der Dachgarten ist nicht die einzige begrünte Fläche am bzw. rund um das Wiener KaDeWe. In der Karl-Schweighofer-Gasse etwa werden Säulenlederhülsenbäume und Büsche gepflanzt. Der 250 Quadratmeter große Innenhof des Hotels wird mit Rhododendron, Farnen und Schlingpflanzen bestückt. Und im Galeriegarten zwischen Hotel und Warenhaus wird ein Pflanzenschleier aus Efeu und Akebien entstehen.

Zusätzlich zum Dachpark kommt man so auf eine Grünfläche von 2.000 Quadratmetern. Etwas Besonderes hat man sich für jenen Teil des Dachs einfallen lassen, auf dem eine Fotovoltaikanlage installiert wird.

Die Flächen rund um die Paneele werden bepflanzt – ein Teil mit Gräsern und Kräutern (wie Federgras oder Steppen-Aster), der andere mit buschartigen Pflanzen (darunter Weidenröschen und Schlehe).

Behausung und Futter

Diese wurden so ausgewählt, dass sich dort fünf teilweise bedrohte Wildtierarten wohlfühlen: der Segelfalter (ein Tagfalter), der Russische Bär (ein Nachtfalter), die Steinhummel, die Sandbiene und der Grünling (ein Vogel).

Diese Arten sind mitunter sehr heikel – sowohl was ihre Nahrung, als auch was ihren Lebensraum betrifft. Segelfalter-Raupen etwa fressen nur Rosengewächse wie die Schlehe.

Sandbienen benötigen wiederum offene Bodenstellen, wo sie Niströhren anlegen. All diesen Anforderungen soll die Dach-Begrünung gerecht werden.

Das Ziel: Die fünf ausgewählten Arten sollen auf dem Dach dauerhaft heimisch werden. 

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