© Kurier/Jeff Mangione

Chronik Wien
09/14/2020

Corona: Strache sagt Kundgebung am Viktor-Adler-Markt ab

Nach Verschärfungen für Veranstaltungen "Reißleine gezogen". Ex-FPÖ-Chef geißelt den "Corona-Irrsinn der Regierung“.

von Josef Gebhard

Die neuen schärferen Corona-Auflagen haben erste Auswirkungen auf den Wiener Wahlkampf. Die für Donnerstag geplante Kundgebung des Teams HC Strache am Viktor-Adler-Markt in Favoriten wird nun doch nicht stattfinden. Das gab die Partei am Montag via Facebook bekannt. Strache spricht in diesem Zusammenhang von einem „Corona-Irrsinn der Regierung“.

„Mit dem Chaos, den die Regierung angerichtet hat, war es uns nicht mehr möglich, die Veranstaltung mit ruhigem Gewissen abzuhalten“, sagt Generalsekretär Christian Höbart zum KURIER.

Christian Höbart sieht Strache entlastet

Es hätte zwar rechtlich die Möglichkeit gegeben, mit Abstandsmarkierungen bzw. Mundschutz für die Besucher zu arbeiten, „es wäre aber schwer gewesen, die zu erwartenden mehrere hundert Zuhörer permanent ausreichend zu trennen. In diese Falle wollen wir nicht tappen“.

Strategisches Dilemma

Ganz abgesehen davon dürften die neuen Corona-Regeln die Partei auch vor ein strategisches Dilemma gestellt haben: Entweder wären zu dem Event aus Angst vor Corona nur sehr wenige Zuhörer gekommen, was keine besonders schöne Optik abgegeben hätte. Oder es wären so viele gekommen, dass der Partei wohl vorgeworfen wäre, man würde die Ansteckungsgefahr zu wenig ernst nehmen.  

Nun überlege man sich laut Höbart Alternativen – etwa verstärkte Online-Aktivitäten. Die geplanten Beisltouren und Gemeindebau-Feste würden aber weiterhin stattfinden.

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