Ärztezentren: Das lange Warten auf kürzere Wartezeiten

Symbolbild
Bis 2025 soll es 36 Primärversorgungseinheiten geben. Doch der Ausbau geht nur schleppend voran.

Sie sind etwas in den Schatten gerückt, doch es gibt in diesem Wahlkampf noch Gesundheitsthemen abseits der Corona-Pandemie: „Wien bekommt 36 Primärversorgungseinrichtungen“, heißt es zum Beispiel im Wahlprogramm der SPÖ. Auch in den Wunschlisten der Bezirksparteien kommen sie immer wieder vor – quer über alle Fraktionen.

Gemeint sind mit den PVE die seit Jahren diskutierten Zentren oder Netzwerke, bei denen sich mehrere Allgemeinmediziner und andere Gesundheitsberufe (z.B. Psychotherapeuten) zusammenschließen. Die Vorteile für die Patienten: Großzügige Öffnungszeiten, kürzere Wartezeiten und umfassende Betreuung unter einem Dach.

Die 36 Einheiten sollen bis 2025 entstehen. Nur: Der Ausbau geht eher schleppend voran. Nach jahrelangem Polit-Gezerre existieren stadtweit erst drei – in Mariahilf, Meidling und in der Donaustadt (siehe Grafik).

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