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Formel-1-Wochenende: Pole Position für Sonnenhut und Wasserflasche

Rund 300.000 Formel-1-Fans werden zum Grand Prix in Spielberg erwartet - mitten in der Hitzewelle. Staugefahr bei der Anreise mit Pkw wegen Baustellen.
Große Menschenmenge unter einem „WELCOME RACE FANS“-Banner bei einer Motorsportveranstaltung.

Am kommenden Sonntag geht es in der Steiermark heiß her (und nicht nur, weil in der zweitgrößten Stadt Österreichs, in Graz, Gemeinderatswahlen stattfinden):

  • Laut Meteorologen dürfte die Hitzewelle zumindest bis dahin erhalten bleiben.
  • Am Red Bull-Ring in Spielberg (Bezirk Murtal) findet der "Große Preis von Österreich" statt. 

An die 300.000 Fans der Formel 1 werden am Wochenende auf den Weg in die Obersteiermark erwartet; nicht nur wegen der zu erwartenden brütenden Temperaturen gibt es dabei einiges zu beachten. Ein Überblick.

Wie wird das Wetter am Formel-1-Wochenende?

Kurze Antwort: heiß. Über weiten Teilen Mitteleuropas und damit eben auch über Österreich hat sich eine Hochdruckwetterlage festgefahren, die - befeuert vom aktuellen Hoch "Hartmut" - Höchsttemperaturen bringt. Geht es nach der Prognose des Wetterdienstes Ubimet, legen die Tageshöchstwerte ab Mitte dieser Woche noch einmal zu:

  • Donnerstag - 29 bis 35 Grad
  • Freitag - 30 bis 37 Grad
  • Samstag - 31 bis 38 Grad
  • Sonntag - 32 bis 39 Grad.

Damit könnte sogar der bisherige Juni-Rekord von 38,6 Grad (gemessen 2013 in Waidhofen/Ybbs) überboten werden. Hitzegewitter sind aus derzeitiger Sicht im westlichen Bergland möglich und können dort heftig ausfallen.

Was bedeutet das für die Formel-1-Fans am Renngelände?

"Viel trinken, aber am besten keinen Alkohol", rät das Rote Kreuz Steiermark. Sonnenschutz - Kapperl, Hut und Sonnencreme - sind ebenso wichtig wie luftige Kleidung. Das Rote Kreuz ist am verlängerten Rennwochenende mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Dienst.

Was darf mit auf das Gelände, was nicht?

Erlaubt sind Plastikflaschen, handelsübliche Getränkedosen und Thermoskannen bis zu 1,5 Litern Fassungsvermögen. Auch kalte Snacks für einen Imbiss dürfen mitgebracht werden.

Untersagt sind allerdings Glasflaschen und Kühlboxen; auch Alkoholika dürfen nicht mit auf das Gelände genommen werden. Sonnenschirme im Sitzplatzbereich, Feuerwerksartikel oder Strandmuscheln haben ebenfalls nichts im Zuschauerbereich verloren. Im Grunde logisch, aber der Form halber erwähnt: Waffen jeglicher Art sind natürlich untersagt, Drogen ebenso (hier finden Sie eine exakte Austellung).

Wie läuft die Anreise ab?

Wer das Areal und seine Zufahrtsmöglichkeiten kennt, weiß: die Anreise kann zäh sein. Im Stau stehen ist nie angenehm, mitten in einer Hitzewelle erst recht nicht.

  • Anreise mit Pkw:

Der Veranstalter empfiehlt, speziell am Rennsonntag "so früh wie möglich" loszufahren, um bereits gegen 8 Uhr am Gelände sein zu können. Obacht heißt es vor allem für Fans aus Ostösterreich, denn die Semmering Schnellstraße (S6) ist an mehreren Streckenabschnitten nur einspurig befahrbar. "Am Semmering und beim Knoten St. Michael im Bereich Leoben muss aufgrund von Baustellen in beiden Fahrtrichtungen mit Verzögerungen gerechnet werden", warnen Mobilitätsklubs.

Die Parkplätze rund um das Gelände sind kostenlos, es ist keine Reservierung nötig. Aber: Abhängig von der Route, aus der man kommt, wird man von Polizei oder Ordnern zum nächsten freien Parkgelände gelotst. Die Parkplätze direkt am Ringgelände sind kostenpflichtig (139 Euro), aber ausgebucht.

  • Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit dem Zug geht es direkt zum Bahnhof Knittelfeld, von dort gibt es von Freitag bis Sonntag kostenlose Shuttlebusse zum Red Bull Ring und retour. Sie fahren von 7 bis 20 Uhr im 20-Minuten-Takt, am Sonntag zusätzlich bis 23 Uhr im 30-Minuten-Takt.

Busunternehmen haben überregionale Verbindungen mit Bussen und 120 Zustiegsstellen in mehreren Bundesländern im Angebot. Sie fahren direkt an das Ringgelände und lassen ihre Passagiere dort aus- und wieder einsteigen. (Nähere Infos dazu hier).

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