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Chronik Österreich
02/01/2021

Weitere Corona-Mutationion in Kärnten und Vorarlberg entdeckt

Bis dato gab es drei Fälle von B.1.1.7 in Kärnten. In Vorarlberg ist noch unklar, um welche Mutation es sich handelt.

In Kärnten sind am Sonntag zwei weitere B.1.1.7-Mutationsfälle bestätigt worden. Wie der Landespressedienst in einer Aussendung mitteilte, wurde ein Fall im Bezirk Wolfsberg und einer im Bezirk St. Veit an der Glan gemeldet. Drei Kontaktpersonen wurden abgesondert, die ersten Testergebnisse waren negativ. Das Ergebnis von weiteren acht B.1.1.7-Verdachtsfällen war vorerst noch ausständig. Bisher wurde drei Fälle der britischen Mutation in Kärnten bestätigt.

Laut Informationen des Landes Kärnten war der positiv getestete Wolfsberger Kontaktperson eines Falls in einem anderen Bezirk. Der Kontakt erfolgte durch die berufliche Tätigkeit. Der St. Veiter hat die Mutation nach ersten Informationen wegen seiner beruflichen Tätigkeit aus Deutschland eingeschleppt.

Unklar welche Mutation

Eine mutierte Variante des Coronavirus ist nun auch in Vorarlberg bestätigt worden. Vier Covid-19-Proben seien positiv auf eine Mutation getestet worden, informierte am Montagvormittag die Landespressestelle. Um welche Mutation es sich handle, stehe noch nicht fest. Gegenüber den "Vorarlberger Nachrichten" sagte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP), dass man es "mit hoher Wahrscheinlichkeit" mit der britischen Mutation zu tun habe.

Die eingereichten Proben wurden in einem Salzburger Privatlabor untersucht. Mit den Ergebnissen der Sequenzierung werde im Lauf der Woche gerechnet, hieß es. Stehen diese fest, wird man definitiv wissen, welche Mutation des Coronavirus sich in Vorarlberg ausgebreitet hat. Laut Landessanitätsdirektion stehen die vier Fälle nicht in Verbindung. Weitere Umfeldtests würden bereits durchgeführt.

Erste Verdachtsmomente, dass die britische Mutation in Vorarlberg angekommen sein könnte, hat es schon vor zwei Wochen gegeben, sie wurden aber nicht bestätigt. Laut "Vorarlberger Nachrichten" hat das Land Vorarlberg schon über 800 Proben zur Sequenzierung an die AGES geschickt, allerdings noch so gut wie keinen Rücklauf erhalten. Das Privatlabor in Salzburg sei in der Vorwoche beauftragt worden, dorthin habe man 39 Proben übermittelt

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