Wohnsitz-Frage: Wiener könnten Strache per Antrag zu Fall bringen

Wohnsitz-Frage: Wiener könnten Strache per Antrag zu Fall bringen
Berichtigungsanträge gegen Wählerverzeichnis sind ab Dienstag möglich. In Bezug auf den Spitzenkandidaten des "Team HC Strache" könnte das den Druck auf die Wahlbehörde erhöhen - sie muss genau prüfen.

Ab Dienstag beginnt in Wien die Frist für die Korrektur der Wählerverzeichnisse zur Wahl im Herbst. Üblicherweise ist das ein recht unspektakulärer Vorgang – heuer dürften die zehn Tage bis zum 13. August für einen aber ganz besonders spannend werden: Heinz-Christian Strache, der mit seiner Liste für den Gemeinderat kandidiert.

Jeder Wiener ab 16 Jahren kann per Antrag berichtigen, wenn er selbst in Wien nicht wahlberechtigt ist und auch seine Zweifel daran kundtun, ob das auf jemand anderen zutrifft. So auch in Bezug auf Strache. In letzter Konsequenz könnte er als Wähler von der Liste gestrichen werden – und damit auch als Wahl-Kandidat.

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