Die neue Lärchkogelbahn auf der Planai

© Bergbahnen Planai / Johannes Absenger

Chronik Österreich
12/15/2020

Trotz Corona-Krise investieren Betreiber in neue Skilifte

Es wird aus- und umgebaut: "Ein Zeichen, dass wir nicht den Kopf in den Sand stecken."

von Elisabeth Holzer, Matthias Nagl

Zwölf Millionen Euro stecken in der neuen Lärchkogelbahn auf der Planai, die heuer binnen sechs Monaten errichtet wurde und am 24. Dezember in Betrieb geht. Eine Investition, die Planai-Bahnen-Chef Georg Bliem trotz Corona-Krise und nicht gar so freundlicher Aussichten für den Skitourismus durchzog: „Das war ein wichtiges Zeichen, dass wir nicht den Kopf in den Sand stecken.“

Grüner Strom

Bis zu 3.500 Wintersportler pro Stunde kann der 1,2 Kilometer lange Achter-Sessellift befördern. Tal- und Bergstation sind mit Lärchenholz verkleidet. Die Bergstation samt Dachterrasse gibt nicht nur den Blick auf den gegenüberliegenden Dachstein, sondern auch auf die sonst verborgene Seilbahntechnik frei.

Architekt Gerhard Kreiner bemühte sich auch um grünen Strom: Eine Windschutzwand wurde mit Fotovoltaikpaneelen verkleidet. Das reicht, um den Strom für die Beleuchtung zu erzeugen.

Neue Beschneiungsanlage

Auf der Planneralm wurde just im Corona-Jahr so viel investiert wie nie zuvor: Eine neue Beschneiungsanlage und das vergrößerte Kinderland kosteten 5,5 Millionen Euro. Auf der Reiteralm entstand um acht Millionen Euro ein neuer Sechser-Sessellift.

Neue Verbindungsbahn

In Salzburg wurde die Verbindungsbahn „Panorama Link“ errichtet, das kostete rund zwölf Millionen Euro. Sie verbindet eine Bergstation im Skigebiet Flachau mit jener im Skigebiet Flachauwinkl/Kleinarl.

Die drei Kilometer lange Bahn geht mit Saisonstart zu Weihnachten in Betrieb und überwindet während der achtminütigen Fahrt nur einen Höhenunterschied von 71 Metern. Sie vergrößert das Angebot in allen beteiligten Skigebieten auf einen Schlag. Ab sofort gibt es dafür auch ein einheitliches Ticket.

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