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Chronik Österreich
10/04/2021

Die Woche bringt erst 27 Grad, dann Schnee

Die Woche wird abwechslungsreich: Auf Föhn und spätsommerliche Wärme folgt Schnee im Mittelgebirge.

Gerade noch in der kurzen Hose, kann man diese Woche schon den Mantel hervorholen. Die Woche wird abwechslungsreich. Von Südföhn und spätsommerlichen Temperaturen über zähen Hochnebel und kräftigen Regen bis hin zu Schnee ist laut der Österreichischen Unwetterzentrale (UWZ) alles dabei. 

Erste Tropennacht im Oktober

20,4 Grad betrug die Tiefsttemperatur in der Nacht auf Sonntag am Rohrspitz nahe Bregenz. „Damit wurde hier eine so genannte Tropennacht registriert – österreichweit war dies die erste überhaupt in einem Oktober“, erklärt Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der UWZ. Möglich macht dies der Südföhn, der am Sonntag selber seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Dann sind an der Alpennordseite lokal sogar bis zu 26 oder 27 Grad drin, was für Anfang Oktober wahrlich viel, aber von Rekorden ein gutes Stück entfernt ist. Die höchste Oktobertemperatur wurde 1956 mit 30,1 Grad in Eisenstadt gemessen.

Bis zu 26 Grad 

Der Montag hat vor allem inneralpin und im Südosten viel Sonnenschein zu bieten. Im Donauraum und im Flachland halten sich zunächst Hochnebelfelder, die am Vormittag auflockern. Etwas hartnäckiger sind die Wolken im nördlichen Alpenvorland und auch von Vorarlberg über den Tiroler Alpenhauptkamm bis zu den Karnischen Alpen bleibt es meist trüb und hier fällt zeitweise etwas Regen. Die Höchstwerte liegen entsprechend zwischen 12 und 26 Grad - am wärmsten wird es im Südosten, während es in Vorarlberg gegenüber dem Vortag schon um etwa 10 Grad kühler ist.

Am Dienstag regnet es zunächst vor allem im Westen und Süden immer wieder schauerartig, in Osttirol und Oberkärnten auch zeitweise kräftig und mitunter kann es gewittrig werden. In der Osthälfte scheint nach meist rascher Nebelauflösung häufig die Sonne, am Nachmittag kommt der Regen bis Oberösterreich und in die Obersteiermark voran und am späten Abend muss man schließlich auch im Osten mit Regenschauern rechnen. Lokal sind auch Blitz und Donner dabei.

Kalt und Regnerisch  

Im Bergland frischt nochmals starker Südföhn, im östlichen Flachland kräftiger bis stürmischer Südostwind auf. Die Temperaturen erreichen von West nach Ost 13 bis 26 Grad, hier ist also vereinzelt noch ein womöglich letztes Mal in diesem Jahr ein Sommertag möglich.

Der Mittwoch zeigt sich generell von seiner trüben, nassen und überall deutlich kühleren Seite. Von der Früh weg regnet es immer wieder, in den Nordalpen fällt bis in Mittelgebirgslagen herab Schnee. Kurze Auflockerungen sind am ehesten am Nachmittag in Vorarlberg möglich. Die Temperaturen kommen nicht mehr über 7 bis 17 Grad hinaus, am mildesten bleibt es dabei noch im Südosten.

Schnee in den Nordalpen 

Auch am Donnerstag überwiegt der trübe und feuchte, herbstliche Wettercharakter. Vor allem im Bergland und im Südosten regnet es teils kräftig, zumindest zeitweise muss man aber überall mit Regentropfen und in den Nordalpen oberhalb von 1200 bis 1500 m auch mit Schneeflocken rechnen. Am Nachmittag und Abend lässt der Regen allgemein nach, die Sonne zeigt sich aber höchstens zwischendurch und mit maximal nur noch 7 bis 15 Grad kühlt es noch etwas ab.

Wenig Wetteränderung hat schließlich auch der Freitag zu bieten. Die Wolken überwiegen und bringen besonders von Tirol bis ins Burgenland zeitweise Regen, Auflockerungen zeichnen sich nach aktuellem Stand am ehesten ganz im Westen und Norden ab. Dazu verbleiben die Temperaturen auf herbstlichem Niveau, sie liegen zwischen 8 und 15 Grad.

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