Chronik | Österreich
15.11.2018

Sibirische Kälte hilft Skigebieten für Saisonstart

Ab Montag können die Schneekanonen in Betrieb gehen. In Ischgl steht der Pistenstart in einer Woche auf der Kippe.

Die Betreiber jener Skigebiete, die bereits in den kommenden Wochen ihre Lifte öffnen möchten, richten seit Tagen bange Blicke auf die Wetterprognosen. Und die lassen nun Hoffnung aufkeimen, dass zumindest die Schneekanonen für Pistenzauber sorgen können.

Das zuletzt über Österreich liegende und für teilweise Frühlingsstimmung sorgende Hoch, wandert nach Norden. Von Osten wird sibirische Kaltluft angesaugt. „Der Temperaturrückgang wird als sehr markant empfunden werden“, warnt Roland Reiter vom Wetterdienst Ubimet. In Niederösterreich werden am Wochenende nur noch zwei bis sechs Grad gemessen werden. In der Nacht auf Montag kommt ein großer Schwall Kaltluft, im Süden und Osten des Landes kann es in der Folge auch schneien. Und: „Ab Montag können die Schneekanonen im Osten auf Hochtouren laufen. Ab Mittwoch auch im Westen“, sagt Reiter.

Im Tiroler Ischgl steht der Pistenstart in einer Woche, wie berichtet, auf der Kippe. Die Seilbahner hoffen aber noch auf den Temperatursturz für die Kunstschneeproduktion. „Sobald wie möglich“, sollen die Beschneiung auch auf der Turracher Höhe in Kärnten beginnen, heißt es von den Bergbahnen: „Wir hoffen, dass wir nächste Woche mit einem Lift in Betrieb gehen können.“ Obertauern in Salzburg hat den Saisonstart bereits verschoben.

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