Neuer Cobra-Chef: "Es gibt genug terroristisches Potenzial"

Neuer Cobra-Chef: "Es gibt genug terroristisches Potenzial"
Der Leiter der Antiterroreinheit sprach mit dem KURIER. Er sieht die große Gefahr in Anschlägen mit biologisch-chemischen Waffen.

Hannes Gulnbrein wurde vor wenigen Tagen zum neuen Leiter der Antiterroreinheit Cobra bestellt. Mit dem KURIER hat der Generalmajor über die latente Terrorgefahr und die Sorge vor möglichen Anschläge mit biologisch-chemischen Kampfmitteln gesprochen.

KURIER: Mit 63 Jahren sind Sie Leiter der wichtigsten Anti-Terroreinheit Österreichs. Keine Pensionsgedanken?

Hannes Gulnbrein: Nein, ganz im Gegenteil. Es lodert nach wie vor das Feuer in mir. Ich freue mich auf diese Aufgabe. Jetzt schon zu Hause zu sein, das wäre nichts für mich.

Operativer Chef der Cobra. Was kann man sich darunter vorstellen?

Im Innenministerium gibt es die Direktion für Spezialeinheiten mit Direktor Bernhard Treibenreif. Sie besteht aus drei Abteilungen. Eine davon ist das Einsatzkommando Cobra, die operative Antiterroreinheit. Wir machen alles im Zusammenhang mit terroristischen Bedrohungslagen, Organisierter Kriminalität, Geisellagen, Flugzeug-Entführungen oder Fälle von schwerer Gewaltkriminalität.

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