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Chronik Österreich
03/04/2021

Nach Kärnten-Wahl: Klagenfurts ÖVP-Chef zurückgetreten

Landesgeschäftsführerin Löschnig übernimmt Stadtpartei.

Das schwache Abschneiden der ÖVP bei den Kommunalwahlen am Sonntag hat personelle Konsequenzen. Stadtrat und Spitzenkandidat Markus Geiger hat am Mittwochabend seine Funktion als Klagenfurter Stadtparteiobmann zurückgelegt.

Das gab die ÖVP am Donnerstag in einer Aussendung bekannt. Landesgeschäftsführerin Julia Löschnig übernimmt seine Agenden als geschäftsführende Parteiobfrau.

Kein Stadtratsposten

"Ich werde beim Stadtparteitag für die Funktion der Obfrau kandidieren", sagte Löschnig gegenüber der APA. Stadträtin in Klagenfurt wolle sie allerdings nicht werden. "Ich bleibe Landesgeschäftsführerin."

In der Landeshauptstadt wolle sie die Erneuerung und Verbreiterung der Partei starten. "Ich werde mich um die Neuausrichtung der Stadtpartei in Klagenfurt kümmern und die notwendigen Schritte in die Wege leiten", so Löschnig. Wer für die ÖVP in den Stadtsenat gehen soll, ist vorerst offen.

Deutliches Minus am Wahlsonntag

Die Klagenfurter ÖVP hatte bei der Gemeinderatswahl am Sonntag 15,6 Prozent der Stimmen erreicht, was gegenüber 2015 ein Minus von 3,1 Prozentpunkten und den Verlust von zwei Mandaten bedeutete. Geiger schnitt bei der Bürgermeisterwahl noch schlechter ab, er kam lediglich auf 11,7 Prozent der Stimmen, was Platz drei knapp vor dem - ebenfalls am Mittwochabend zurückgetretenen - FPÖ-Spitzenkandidaten Wolfgang Germ bedeutete.

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