„Monsterbauten machen mich wahnsinnig“

„Monsterbauten machen mich wahnsinnig“
Wie der Wienerberg von der Müllhalde zum Naturparadies wurde und warum Wien einst nicht wachsen sollte: Wohnbau-Legende Otto Häuselmayer über Herzensprojekte, Niederlagen, Feindbilder

Es ist weniger als ein Menschenleben her, dass hier die Mülldeponie der Stadt lag. Von „Mondlandschaften und Kraterbergen“, schrieb die Landschaftsarchitektin Lilli Licka. Wer heute auf den Wienerberg kommt, findet ein grünes Paradies, das die stolzen Behauptungen der Stadtregierung von den 50 Prozent Grünraum Wiens anschaulich untermauert (wie viel Grünraum davon privat ist, ist eine andere Geschichte).

Im heutigen Naherholungsgebiet im Süden Favoritens lassen sich Blut, Schweiß und Tränen der Arbeiter, die hier einst Lehm aus dem Boden stachen, um daraus Ziegel zu brennen, nur mehr erahnen.

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