Mehr Radfahrer: Der Abstand fehlt, die Maske stört

Mehr Radfahrer: Der Abstand fehlt, die Maske stört
Schmale Radwege werden zum Verhängnis, Fahrsicherheit und jetzt auch Corona-Abstand leiden darunter.

Es klingelt, niemand reagiert. Es klingelt nochmals. Die Fußgänger springen verdutzt vom Radweg. In einer langen Schlange schieben sich die Radfahrer auf dem schmalen Weg an ihnen vorbei. Diese Szene steht für viele gefährliche Situationen, wie sie vor allem im Frühling passieren. Schließlich ist jetzt wieder die Zweirad-Zeit angebrochen.

An einigen Zählstellen in Wien schossen die Zahlen der Radler sprunghaft in die Höhe. Am Praterstern waren zum Beispiel an Sonn- und Feiertagen um 41 Prozent mehr Radfahrer unterwegs als im Vorjahr. An Samstagen waren es sogar mehr als doppelt so viele bisher – so die Auskunft des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ).

Auch die Corona-Krise könnte die Lust auf Radausflüge innerhalb der Stadt verstärkt haben, längere Touren in den Bundesländern fielen schließlich weg.

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