© APA - Austria Presse Agentur

Chronik Österreich
01/28/2022

Innsbruck: Zwei Mädchen nach gefährlicher Drohung ausgeforscht

Die beiden 14-Jährigen haben in einem Brief mit einer Gewalttat gedroht. Die Folge war ein Großeinsatz mit Cobra-Beamten.

Der Hintergrund für einen Drohbrief an einer Innsbrucker Schule am vergangenen Freitag, der einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst hatte, ist geklärt. Zwei Mädchen im Alter von 14 Jahren wurden ausgeforscht, sie zeigten sich geständig und reumütig, teilte die Polizei am Freitag mit.

Sie werden der Staatsanwaltschaft Innsbruck wegen gefährlicher Drohung angezeigt. In dem Brief war mit einer Gewalttat gedroht worden.

„Zum Spaß“

Die Jugendlichen hatten laut den Ermittlern ursprünglich vor, „zum Spaß“ bei einer beliebigen Schule einen Feueralarm auszulösen. Im Zuge einer Suche im Internet stießen sie auf die Volksschule Innere Stadt in der Angerzellgasse. Da sich in der Schule erwachsene Personen befanden, hätten sie aber Abstand von ihrem Vorhaben genommen und hinterließen stattdessen das Drohschreiben in einem Briefkasten.

50 Einsatzkräfte wurden mobilisiert

Rund 50 Einsatzkräfte, darunter Beamte der Cobra, befanden sich an Ort und Stelle und sicherten das Schulgebäude und den Nahbereich ab. Zudem kam es zu einer Sperre der Angerzellgasse.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Kommentare