Hohe Spritpreise: Der KURIER testet, ob langsam fahren wirklich Geld spart

Hohe Spritpreise: Der KURIER testet, ob langsam fahren wirklich Geld spart
Benzinpreis. Die Debatte um Tempo 100 auf der Autobahn wird durch teuren Sprit befeuert. Der KURIER hat den Vergleich gemacht.

Der hohe Spritpreis ist seit Tagen Gesprächsthema Nummer 1. Der Krieg in der Ukraine, der Rohölpreis, der Dollar-Kurs. All das dient als Erklärung. Wobei der Preis an der Tankstelle eine weit größere Steigerung erfahren hat, als der Preis für Rohöl am Weltmarkt gestiegen ist.

Jedenfalls wirkt sich der Benzinpreis unmittelbar auf das tägliche Leben aus. Und zwar ordentlich. Kostete eine Tankfüllung mit 60 Litern bei einem Preis von 1,30 Euro 78 Euro, schlägt sie sich bei 2 Euro je Liter mit 120 Euro zu Buche. Und die berühmte Geschichte, immer nur 30 Euro zu tanken, bringt einen nicht weiter, zumindest nicht auf der Autobahn.

Klimaschützer fordern schon lange Tempo 100 auf Autobahnen. Und: ein verringertes Tempo wird längst als probates Mittel gesehen, Sprit und somit auch Geld beim Tanken zu sparen. Für Tagespendler  eine beliebte Rechenaufgabe: Bei 100 Kilometer Autobahn pro Tag sind das etwa 2.000 Kilometer im Monat. Ein Liter Sprit pro 100 Kilometer weniger würde bei einem Preis von 2 Euro pro Liter eine Ersparnis von 40 Euro im Monat bedeuten.

Doch ist die Ersparnis wirklich so groß? Und wie fühlt es sich an, wenn man plötzlich spürbar langsamer unterwegs ist? Der KURIER wagt das Experiment.

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